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hüpfst mir nicht mehr auf die Schulter schnell, singest nun nie
.’j. r. V Y. ... O - < i , L. L.
mehr mit solcher Lust schmetternd dein Liedchen aus voller Brust!
2. Bald sind die Kinder gekommen und haben das armeDing in dem Garten begraben und drüber gepflanzt einenRosenstrauch. Der trug dann schöne Rosen auch. Dort habensie gar oft gesessen und den lieben Vogel nicht vergessen.
3. Hausfrau und Katze.
Katze: Frau! Frau!
Hausfrau: Ei, Kätzchen, sag, was rufst du wieder?Leg dich ruhig anfs Lager nieder!
Katze: Schau! Schau!
Hausfrau: Nun, Kätzchen, was soll ich sehen? Dir istdoch wohl kein Leid geschehen?
Katze: Au! An!
Hausfrau: ArmesKätzchen! Bist ja ganz zerrissen! Werhat dich denn so arg gebissen?
Katze: Wau! Wau!
Hausfrau: Der Hund? Ei, ei! Doch der ist auch ver-letzt! Wer hat denn den so grob zersetzt?
Katze: Miau! Miau!
Hausfrau: Du, Kätzchen? Nun, so laß das Klagen!Ihr hättet sollen euch vertragen. L. Münke.
4. Nimm vich in acht!
Grau, grau Mäuschen, bleib indeinem Häuschen! Frißt du nur meinButterbrot, konnnt die Katz' und beißt dich
j tot. Grau, grau Mäuschen, bleib in deinen:Häuschen! Volkstümlich.