Artillerie im 17. Jahrhundert.
Schlacht erschienen zum erstenmal berittene Fcncrschützen,die Dragoner. Dazu verfügte er über die „schwarzen Ritter",welche nach Art unserer heutigen Kürassiere ausgerüstet waren.Das Gcschützwcscn, bereits im 1ö. Jahrhundert durch dieEinführung der Lafette verbessert, erfuhr unter Karl V. nurgeringe Beachtung, soweit es für den Kampf im Felde be-nutzt wurde. Dagegen zeigte es sich als gefährlichen Gegnerveralteter Befestigungen.
Zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges kämpfte die In-fanterie nach schwedischem Muster unter ausgiebiger Benüt-zung der Feuerwaffe, die Gustav Adolf verbesserte. Die Ar-tillerie erleichterte ihr Geschützmaterial (schwedischeLcdcrknnonen),verringerte die Kaliber und erfand die Kartätschen. Gu-stav Adolf war der erste, der den Hauptstoß durch Geschützvorbereitete. Sein System scheiterte aber an den Erdwerkcnder Wallcnstcincr.
Insbesondere während des Dreißigjährigen Krieges wardas Soldatenlcbcn ein rohes, wildes Banditcnlcbcn ohne Zuchtund Ordnung, ohne Religion und Sitte. Rauben, Plündern,Morden war an der Tagesordnung. Gustav Adolf hielt aufstrenge Manneszucht. Dennoch klagt er selbst über sein Heer,