Andreas Hafer in der Hofburg ;u Innsbruck.Nach dem Gemälde von F. Defregger.
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In diesem Kampfe hatten sich besonders die Tiroler aus-gezeichnet, die unter Anführung des Andreas Hafer allesfür Österreich einsetzten, bis Hofer verraten und zn Mantuaerschossen wurde.
Um keinen Preis wollte Tirol zu Bayern gehören.Als daher im Jahre 1808 die Österreicher sich neuerdingsgegen Frankreich rüsteten, fragten sie insgeheim am Hofe zuWien an, was man dort von Tirol halte. Da die Stim-mung günstig war, wurde der Aufstand organisiert. AnfangsApril 1809 rückte ein österreichischer Heerhanfc ein und so-gleich schlössen sich 5000 Tiroler Bauern ihm an. Auf allenBergen flammten die Feuerzeichen auf, Bretter mit kleinenroten Fähnchen, welche die rasch dahineilenden Fluten desJnn landabwürts trugen, verkündeten, daß die erwarteteStunde gekommen sei. Den feindlichen Geschossen stellten siedrei Heuwagen gegenüber, um die Kugeln aufzufangen. Hin-ter den Wagen lauerten die trefflichsten Tiroler Scharfschützenund schoflen die Bauern bei ihren Kanonen nieder. Denmittleren Wagen lenkte ein rüstiges Bauernmädchcn. Nachjedem Schusse der Bayern rief sie: „Juchhei I" zum Zeichen.