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5- Pie fünfte Koalition gegen Frankreich (1813 bis lrns1814). Der Feucrglanz, der über Moskau emporgestiegen,bildete die Morgenröte der Freiheit auch für die übrigen VölkerEuropas, die alle unter dem Drucke des Einen schmachteten.
Ein frischer Zug der Begeisterung durchwehte alle Lande, einneuer Hoffnuugsskcrn ging auf. Dazu forderten Dichter, wieKörner, Schcukcudorf u. s. w., in edler Vaterlandsliebe jungund alt zu neuem Freiheits-kampfe auf.
Voran gingen Rußlandund Preußen. Ihnen folgtenÖsterreich, England undSchweden. Eine dreifacheArmee wälzte sich jetzt, stattgegen Moskau, gegen Paris.
Es begann der sogenannte„große Krieg" des Jahres1813. Noch besiegte zwarNapoleon die Preußen undRussen bei Lützen undBautzcn in Sachsen, ebensoin der zweitägigen Schlachtbei Dresden: doch endlichmußte er der Übermacht wei-chen. Die große Völkerschlachtbei Leipzig am 16., 18. und19. Oktober 1813, in welcherüber 400,000 Krieger gegen-einander standen, fiel zu seinenUngunstcn aus und besiegelte sein Schicksal. Die Verbündetendrangen unaufhaltsam vorwärts. Am 31. März 1814 hieltender Kaiser von Rußland und der König von Preußen ihrensiegreichen Einzug in Paris.
6- Der erste pariser Ariede (1814). Napoleon wurde!8l4jetzt auch von denen verlassen, die ihn noch vor kurzem fastangebetet hatten. Er mußte auf den Thron verzichten undwurde nach der Insel Elba im Mittelländischen Meere ver-bannt. An seine Stelle trat Ludwig XVIII., ein Bruder desHingerichteten Ludwig XVI. aus dem Hanse Bourbon. DiesenEreignissen folgte der erste Pariser Friede zwischen Frank-
Feldmarfchall Vlilcher.
Nach Fr. Schauers Statue bei Kaub.