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d) Heinrich Pestalozzi aus Zürich, gest. 1827, hattesich insbesondere die Erziehung der Jugend zum Ziele ge-setzt. Als junger Mann kaufte er zu dem Zwecke ein Bau-erngut an der Grenze des Birsfeldes im Aargau, um hiereine Anstalt für arme Kinder zu gründen und zu leiten.Nach 18 Jahren kehrte er nach seiner Vaterstadt zurück.Hier schrieb er das Werk: „Lienhard und Gertrud" in demer seine Hauptgruudsütze über die Erziehung niederlegte.
unter den Waisenkindern in Stans.
Aas „Schweizergeschichtc in Bildern". Verlag von A. Francke, vorm. Schmid L FranSe, Bern.
MMk
Als dann im Herbst 1798 das Ländchen Nidwaldenvom Krieg verwüstet lag und viele Waisenkinder heimatloswaren, sammelte sie Pestalozzi in ein verlassenes Nonnen-kloster zu Stans. Geld und anderweitige Unterstützung er-hielt er aus milden Beiträgen. Nur unter Beihilfe eineralten Magd Pflegte und unterrichtete er die Kinder. Er warihnen Vater, Mutter und Lehrer zugleich. Doch nach Ver-fluß eines Jahres mußte das schöne Band sich lösen. Pestalozzihatte durch Überanstrengung seine Gesundheit stark gefährdet.
Seit dem Jahre 1800 lehrte Pestalozzi an der Schulezu Burgdorf im Kanton Bern. Von dort aus gründete er