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II. Das Mittelalter.
531 Das Thüringenreich (um denThü-ringerWald n. bis Harz, s. bis Donau)unterworfen — König Ermanfried(sein Getreuer Irinc) gefangen und f— Franken nun auch am oberen Mainangesiedelt.
532 Das Burgundenreich (untereRhonegebiet) fränkisch.
553 Provence fränkisch — bald nachherauch die Bayern (Herzogshaus derAgilolfinger) abhängig.
558—561 Chlothachar I., Chl.s Sohn, Be-herrscher des gesamten Fran-kenreichs. Nach seinem Tode in-nere Kämpfe (Brunechildis und Frede-gunde).
613—622 Chlothachar II., Chloth.s I. En-kel, Beherrscher des gesamtenFrankenreichs. Gegensatz derAustrasier (Germanen) gegen Neustri erund Burgunder (Welsche und Ver-welschte) — Wachsende Macht derMajores domus (Hausmaier) — Pip-pin der Altere in AustrasienMajor domus.
Mitte des 7. Jahrh.: Kampf der Krone gegendie Hausmaier (Pippins S. Gri-moald erliegt) — Kampf der Haus-maier der grofsen Landesteile gegeneinander.
Nach TheoderichsTode (526) innereStreitigkeiten. Justi-nian, Kaiser v. Ost-rom (corpus iuris!)(527 — 565) mischtsich ein — seineFeldherrn Beiisarund Narses — Hel-denmütiger Kampfder Goten unter denKönigen Vitiges, T o -tila, Teja.
553 Untergang d.Ostgotenreichs.
d. Die Langobarden.
568 Alboin führtdie Langobardennach Italien, nach-dem er vorher dasGepidenreich (K. Ku-nimund) mit Hilfeder Avaren zerstört— Rosamunde, Ku-nimunds T., seineGemahlin — PaviaHptst.— Ausbreitungder Langobarden —Alboin von Rosa-munde f — K. Au-thari, seine Gern.
Theodelinde.
c. DieVandalen.534 Un-tergangdesVan-dalen-reiches— derletzteKönigGelimer,bezwun-gen vonBeiisar,Justi-niansFeld-herrn.
2. 687 — 814. Die Einigung der Germanen im Christen-tum und im Frankenreiche. Die Karo-linger.
a. 687—751 Die Karolinger Majores domus des gesam-ten Frankenreichs.