Das Frankenreich.
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i. 481 — 68j. Die Germanenreiche auf römischem Bo-den. Das Frankenreich der Merovinge.
a. Die Franken und die in ihren Machtbereichkommenden Völker.
Die Franken am Niederrhein — salische Fr. (anMaas und Schelde) und ripuarische Fr. (Hptstdt.Köln).
481—511 Chlodovech, König salischer Fr. umTournay (dort des Vaters ChilderichGrab gefunden), Stifter des Franken-reichs.
486 Chi. vernichtet die Reste röm.Herrschaft in Gallien (zwischenLoire u. Somme) durch die Schl achtbei Soissons (Syagrius f).
496 Chl.s Sieg über die Alamannen— Chi. (Einflufs seiner burgund. Ge-mahlin Chrotechildis) athanasiani-scher,d. i. katholischer,Christ (Taufezu Reims durch den h. Remigius) —Ansiedlung von Franken am unterenMain, Neckar und Lahn.
500 Chl.s ergebnislose Kämpfe gegen denBurgundenkönig Gundobad.
507 Chi. besiegt als Vorkämpfer derKatholiken Galliens die arian. West-goten (König Alarich II. f) — Ein-greifen Theoderichs d. G. — Provenceostgotisch — Westgoten fast ganz ausGallien verdrängt — Westgotenreichin Spanien (Hptstdt. Toledo) — Chi.in seinen letzten RegierungsjahrenHerr Galliens und (nach Beseitigungder anderen Teilkönige) aller sali-schen und ripuarischen Franken.
511 Teilung des Reiches (Austrasien undNeustrien) — innere Kämpfe — trotz-dem zunächst weitere Ausdehnung.
b. Die Ostgoten.493-526 Theode-richd.G. (Dietrichv. B e r n, d. i. Verona)König der Ostgotenin Italien — seit 489im Kampfe mit Odo-vakar, siegreich, Odo-vakar kapituliert, fvon Theoderich, Aus-dehnung des Reichs— Stellung Th.’s un-ter den Germanen —sein Ziel: Verschmel-zung von Goten undRömern (Welschen),unerreichbar (Hafsder kath. Römer ge-gen die ketzerischenBarbaren, d. i. ariani-schen Goten — Boe-thius, Symmachus).