Germanen u. Romanen. Kaiser- u. Papsttum. Die Kreuzzüge. 55
a) Allgemeines. Ohnmacht der Reichsgewalt 1. gegen die grofsenVasallen (Niederburgund 879, Hochburgund 888 ganz selb-ständig, 933 geeint: Königreich Burgund); 2. gegendas Papsttum (Pseudoisidorische Dekretalien c. 850 —Nikolaus I.) 3. gegen die äufseren Feinde:a. Die Normannen (Wikingerzüge in die Karoling. Reiche[891 hei Löwen a. d. Dyle v. Arnulf geschlagen; 911in der Normandie angesiedelt, ihr Herzog Rollo getauft:Robert]; nach England [erst um 900 brach dort Alfredd. G. ihre Herrschaft]; nach Island, Grönland, Amerika;nach Rufsland.
ß. Die Araber und Griechen in Sicilien und Unteritalien.7 . Die Mähren (Swatopluk — Christen durch desMethodius Predigt) und Magyaren (in Ungarn —häufige Raubzüge in die Karolingerreiche).
b) Die drei Teilreiche im einzelnen.
1 . Mittelfranken(Italien).
Lothar I. f 855 imKloster
Lud- LotharII. Karlwigll. Lothari v. Pro-Kaiser regnum vencef 875 = Lothrin- (f 863).-gen (f 869)
Ihr vereintes Gebietteilen Ludwig d. D.und Karl d. K. imVertrag zu Mer-sen 870.
ß. Ostfranken ( Deutschland).
Ludwig d. D. f 876.
-
7 . West-franken(Frankreich).
Karlmann Karl III. d. Dicke,
| Kaiser des gesam-
Arnulf v. Kärnthen, ten Karolinger-(887) Karls d. D. Gegen- reiches seit 882,könig u. Nachfolger, dann wegen Un-besiegt Normannen fähigkeit abge-
und Mähren, wird setzt, f 888 .
Kaiser, f 899
I
Ludwig d. K. f 911,
Vormund:
Hatto v. Mainz.
Entstehung derHerzogtümer(Sachsen, Bayern,
Schwaben, Franken,
Lothringen).
912—918 der Frankenherzog Kon-rad I. König — erliegt hei dem Ver-such, die alte Karoling. Königsgewaltherzustellen, den Stammesherzögen.
Karl II. d. K.f 877.
I
Seine Nach-kommen denGrofsengegenüberfast machtlos.Das
Geschlechtstirbt aus mitLudwig V.987.