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II. Das Mittelalter.
2. pip — 1056. Des deutschen König- und Kaisertums
Entstehen tmd Blüte.
a. 919—1024 Die sächsischen* Könige und Kaiser.
919—936 Heinrich I., gewählt nur von Franken (Hrz.Eberhard, Konrads I. Bruder) und Sachsen, gewinnt dieAnerkennung der Herzoge von Schwaben, Bayern (Arnulf)und endlich auch von Lothringen (Giselbert sein Schwieger-sohn): Stifter des deutschen Reiches.Magyareneinfall in Sachsen 924 — 9jähriger Waffen-stillstand (nur für Sachsen, denn 926 St. Gallen zerstört)— Anlegung von Burgen (urbes), aus denen späterStädte erwuchsen — Bildung eines Reiterheeres —Kämpfe gegen die Slaven an der Havel und Spree(Brandenburg 928 genommen) — gegen die Dänen (Nor-mannen).— Die Grenzgrafschaften — 933 HeinrichsSieg über die Magyaren auf dem Unstrutriede(bei Merseburg). — II. f zu Memleben 936.
936—973 Otto I. d. Grofse, H.s I. und der Mathilde ältesterSohn, noch zu des Vaters Lebzeiten in Erfurt gewählt —feierliche Krönung in Aachen (die Herzoge verwalten dieHofämter).
1. 938—941 Ottos Kämpfe gegen die Stammes-herzöge (und seine Brüder). —Die Stellung Ottoszu den Herzogen (ihm sind sie Beamte des Königs!) —Eberhard v. Franken empört sich, mit ihm Ottos Halb-bruder Thankmar (f in der Eresburg), Eberhard unter-worfen, Bayern ebenso — Eberhard v. Franken , Giselbert v.Lothringen , Heinrich, Ottos Bruder, dann auch Friedrich,Erzb. v. Mainz, gegen Otto — Ottos Sieg bei Birthen —Eberhard und Giselbert tf hei Andernach — Heinrichs An-schlag gegen Ottos Leben — H. unterwirft sich — begnadigt.Ergebnis der Kämpfe: Otto vereint Franken mitder Krone, verleiht die Herzogtümer an Ver-
Heinrich I. f 936
Heinrich Brun
I
H. d. Zänker
I
Heinrich II. t 1024.
Otto I. d. G. f 973
Ludolf Otto II. + 983I
Otto UI. + 1002