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II. Das Mittelalter.
Erzieher Ottos III. Vormundschaftliche Regierung derTheophano (f 991) und Adelheid (Willigis v. Mainz) —Schwäche des Regiments — Schwinden der Reichsgewalt. —Otto III. mündig 995 — phantastisch (Öffnung des GrabesKarls d. G. zu Aachen) — macht Polen kirchlich unabhängig(Erzbst. Gnesen), läfst Ungarn unabhängig werden, ver-nachlässigt den Kampf gegen die Slaven — thätig nurin Italien (Einsetzung der Päpste: Gregor V., Syl-vester II. [Gerbert v. Rheims]), aber erfolglos, f 1002bei Rom.
1002—1024 Heinrich II., Heinrichs des Zänkers Sohn,Hrz. v. Bayern — Kämpfe um den Thron (Eckard v.Meifsen).
1. Kämpfe mit Boleslav Chrobry v. Polen bis 1018(Boleslav behält die Lausitzen als Lehen Deutschlands).
2. Kämpfe in Italien (Heinrich König [gegen Arduinv. Ivrea] 1004, Kaiser 1014, in Unteritalien 1022).
Stiftung des Bistums Bamberg (im Dome H. II. u. s.Gern. Kunigunde bestattet), die Erwerbung von Burgundvorbereitet.
ß. 1024—1056 Die ersten fränkischen* (salischen) Kaiser.1024 —1039 Konrad II. (Nachkomme des 955 f Konradv. Lothringen). — Wahl zwischen Mainz und Worms (beiKamha) — Krönung (Königin Gisela) — Königsumritt. —1. Zug nach Italien — Kaiserkrönung (1027) (Zusammen-kunft mit Knut v. Dänemark, Norwegen und England —Aufgabe der Mark Schleswig) — Kämpfe mit Ernst v.Schwaben, Konrads Stiefsohn (f 1030) — Burgund fälltans deutsche Reich 1033 — Erbrecht der niederenVasallen — Grdg. des Doms zu Speyer. — 2. Zug nachItalien (1037) gegen den Erzbsch. Aribert v. Mailand(Carroccio) — Belehnung der Normannen mit Aversa —Konrad f 1039 zu Utrecht — bestattet zu Speyer.
1039—1056 Heinrich III. — Kriege gegen Rühmen(Bretislav)und Ungarn — Böhmen dauernd, Ungarn für kurze Zeit
* 1024—1125: Konrad 11. t 1039
I
Heinrich 111. + 1056!
Heinrich IV. t 1106!
Heinrich V. f 1125.