Germanen u. Romanen. Kaiser-u. Papsttum. Die Kreuzzüge. 59
abhängig. — Cluniacenser: treuga dei in Frankreich —H.sIII. strengkirchliche Richtung: Landfrieden.
1046 Synode v. Sutri — 3 Päpste abgesetzt — der Kaiserals Besetzer des päpstlichen Stuhls: die deutschen Päpste .Streitigkeiten mit den Grofsen (Gottfried v. Lothringen ausseinem Hrzgt. vertrieben, in Italien — Gemahl der Beatrixv. Tuscien) — Heinrich III. zum 2. Male nach Italien. — Diefränkischen Kaiser und die Sachsen (Kaiserhaus in Goslar)— H. III. f 1056 zu Bodfeld im Harz.
j. iop6—125 4. Des Papsttums wachsende Macht.
Kampf zwischen Kaiser und Papst.Die Kreuzzüge. Des Papsttums Sieg.
a. 1056—1122 Der Investiturstreit.
1056—1106 Heinrich IV.
1106—1125 Heinrich V.
1. 1056—1065 Heinrichs IV. Minderjährigkeit, desPapsttums Aufschwung.
H. IV. beim Tode des Vaters 6 Jahre. — Der Mutter AgnesVersöhnungspolitik: a. gegen Ungarn (H.s IV. Schwester ver-mählt mit dem König v. Ungarn), b. in Italien (Gottfried Statt-halter), c. in Deutschland (Hrzgt. Bayern an Otto v. Nordheim,Schwaben an Rudolf v. Rheinfelden, Kärnthen an Berthold v.Zähringen). — Schwäche der Regierung gegen die Kirche(1059 Lateransynode: Päpste hinfort gewählt durchsKardinalkollegium — die Normannen, des päpstl. StuhlsLehnsleute, der Päpste Stütze — des kaiserl. StatthaltersGottfried zweideutige Haltung).
1062 Der 12jähr. H. IV. der Mutter in Kaiserswerth ent-führt ( Anno v. Köln. — Ekbert v. Braunschweig).
1062—1065 Regierung der Bischöfe (Einflufs Adalberts v.Bremen — sein Hafs gegen die Sachsen [Billunger] H. demIV. eingeflöfst).
2. 1065—1077 Die ersten Kämpfe der Krone gegenPapst- und Fürstentum.
Des 15jähr. H.s IV. Verfahren gegen die Sachsen (Anlegung v.Burgen, dauernder Aufenthalt in Sachsen [Goslar, Harzburg])— Verfahren gegen Otto v. Kordheim (Otto entsetzt, Bayern anWelf, den Stifter der jüngeren Welfenlinie).