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II. Das Mittelalter.
1178 F. I. gekrönt zum König v. Bur-gund.
1179.1180 Heinrich d. L. von deutschenFürsten wegen seiner Übergriffe ver-klagt, wiederholt vergeblich geladen,geächtet. — Hrzt. Sachsen an denAskanier Bernhard (Westfalen anan das Erzhst. Köln, viele Städte undBistümer reichsunmittelbar) — Hrzt.Bayern an Otto v, Wittelsbach i(Steiermark selbst. Herzogtum).
1181 Heinrich d. L. unterwirft sichFriedrich zu Erfurt, behält seineAlodien, d. h. Braunschweig undLüneburg.
1184 Glänzender Reichstag zuMainz — Schwertleite der SöhneFriedrichs, Heinrichs (VI.) und Frie-drichs v. Schwaben.
mit Alexander III. Frieden, mitden ital. Städten 6jähr. Waffen-stillstand, 1183 auch mit ihnenFriede zu Konstanz (Status quo, nurdie Hoheitsrechte des Kaisers ge-wahrt).
6. Zug. Vermählung Heinrichs (VI.)mit Konstanze, der Erbin desnormannischen Königreichs.
1189—1192 III. Kreuzzug. Ergebnis: Eroberung vonAccon. Das Königreich Cypern.
Der Sultan Saladin von Ägypten nimmt 1187 nachdemSiege am See Tiberias Jerusalem — F. I. mit einemdtsch. Kreuzheer die Donau entlang über Byzanz (IsaakAngelos), Kleinasien (Iconium genommen), ertrinkt 1190im Flusse Saleph in Cilicien. Sein S. Friedrich v.Schwaben führt die Dtsch. vor Accon, wohin Richard Löwen-herz v. England und Philipp Augustus v. Frankreich zur Seegezogen.— Stiftung des I)eutschritterordens 1190 durchFriedrich v. Schwaben. —
4. 1190—1197 Heinrich VI., in Rom (1191) zum Kaiser ge-krönt, im Besitz der normannischen Krone erst nach demTode des nationalen Gegenkönigs Tankred v. Lecce 1194— Richard Löwenherz v. England von Leopold v. Öster-reich gefangen, dann voll H. VI. in Trifels gefangen ge-halten, leistet dem Kaiser den Lehnseid, frei (1194) —Aussöhnung mit den Welfen 1194, Heinrich d. L. f zuBraunschweig 1195 —Heinrichs VI. Versuch, eine deutsch-sicil. Erbmonarchie zu gründen, scheitert am Widerstande