Germanen u. Romanen. Kaiser- u. Papsttum. Die Kreuzzüge. 65
der Fürsten, die Durchführung seiner Pläne auf das ostrüm.Reich und Asien vereitelt sein früher Tod (zu Messina) 1197
— (Grab zu Palermo).
1198—1208 Philipp v. Schwaben) 1198 —1216 Papst1198—1215 Otto IV. / Innocenz III.
Der röm. König Friedrich II., H.s VI. Sohn, erst 3 Jahrealt — Philipp,' H.s VI. Bruder, von den Staufern, Otto IV.,H.s d. L. Sohn, von den Welfen und der Kirche erhoben —Bürgerkrieg — Verschleuderung der Reichs-rechte ( Regalien ) und Reichsgüter', die wachsendeMacht der Territorialherren — Philipp (aufdessen Seite die Reichstreuen: Walter v. d.
Vogelweide) gewinnt das Übergewicht—wird1208 vom Pfalzgrafen Otto v. Wittelsbachin Bamberg ermordet. —
Otto IV. mit Philipps Tochter verlobt,allgemein anerkannt — Römerzug — Streitmit dem Papste — gebannt — 1212 Frie-drich II. mit Einwilligung seines Vormun-des Innocenz III. nach Dtschl. gegen Otto IV.
— F. II. im Bunde mit Frankreich (PhilippAugust), Otto IV. verbündet mit England(Johann ohne Land) — 1214 Ottos IV. Macht gebrochen (vonPhilipp August) durch die Niederlage bei Bouvines.
Otto IV. f 1218.
6. 1215—1250 Friedrich II., gekrönt 1215 in Aachen zum König,1220 in Rom zum Kaiser.
1203—1204 IV.Kreuzzug.Ergebnis: Gründung deslatein. Kaisertums (1204 —1261) und Ausbreitung derMacht der Venetianer zurSee.
Kreuzfahrer ( VenedigsDoge Dandolo) erobern2 mal Konstantinopel:Balduin v. Flandern lat.Kaiser; Bonifaz v. Mont-ferrat König v. Thessa-lonich.
A. Deutschland.
F. II. selten in Dtschld. ( Reichsverweser : j 11. Engelbert v. Köln [f 1225], 2. F.s ISohn Heinrich [—1235], 3. F.s S.!Ivonrad [—1250]). I
Wachsende Selbständigkeit der Reichs- jstände. |
1227 K. Waldemar v. Dänemark ver-1liert durch die Niederlage bei]Bornhövde seine Eroberungen in ‘Deutschland. !
1230—1283 Die Eroberung Preus-sens durch den Deutschritter-
Junge, Gescbichtsrepetitionen.
B. Italien.
. F. II. in seinem Erbreiche Nea-pel mit Sicilien: Herstellung einermodernen Monarchie mit ständischerVertretung, stehendem Heere, festenAbgaben — Toleranz — UniversitätNeapel.
!. F.s II. Stellung zur Kirche unddenlombard. Städten. Der PäpsteMacht gestärkt durch die um 1220gestifteten B et telmönchs Orden:Franziskaner (Franz v. Assisi) undI) o m i n i k a n e r (der Spanier Dominicus)5