Buch 
Geschichtsrepetitionen für die oberen Klassen höherer Lehranstalten / hrsg. von Friedrich Junge
Entstehung
Seite
84
JPEG-Download
 

84

III. Die Neuzeit.

15261529 II.Krieg gegenFranzI.,der den Madrider Frieden bricht (seinesEides entbunden durch den ihm verbün-deten Papst Klemens VII.) 1527 diedeutschen Landsknechte stürmen Rom(Bourbon f) Klemens VII. in derEngelsburg Andreas Doria v. Genuatritt auf Karls V. Seite 1529 der (Da-men-) Friede zu Cambray: Franz I.überläfsi Italien an Karl behält die Bour -gogne Karl V. in Italien (die Sforzasin Mailand, die Medici in Florenz), KarlsKaiserkrönung zu Bologna 1530.

1529 Soliman (im Bunde mit Za-polya) belagert vergeblich Wien.

1531 Ferdinands Wahl zum römischenKönig (Kursachsens Protest).

1532 Solimans erneutes Vordringengegen Deutschland.

1534 Ferdinand I. als röm. König vonden Protestanten anerkannt.

1526 derTorgauer Bund ( KurfürstJohann v. Sachsen und Landgraf Philippv. Hessen) zum Schutze des Evan-geliums.

I. Reichstag zu Speyer: jederReichsstand solle es in Sachen desWormser Edikts so haltenwie er sol-ches gegen Gott und Kaiserl. Majestäthoffet und vertrauet zu verantworten.Von jetzt an schnelle Ausbreitungder neuen Lehre in Deutschland: Stiftungder Landeskirchen in Sachsen und HessenKirchenvisitationen Luthers Katechismenund Traubüchlein.

1529 II. Reichstag zu Speyer: dieMehrheit will strenge Durchführung desWormser Edikts, die Minderheit pro-testiert (Protestanten) das er-folglose (Abendmahlsstreit) Religionsge-spräch zu Marburg zwischen Luther(Melanchthon) und Zwingli.

1530 Reichstag zu AugsburgLuther auf der Koburg, Melanch-thons confessio Augustana verlesenvor Kaiser und Reich Ecks confutatio

Melanchthons apologia confessionisReichstagabschied: Erneuerung desWormser Edikts; Androhung, den Rechts-weg gegen die Säumigen zu beschreiten.

1531 Die evangelischen Fürsten(Kursachsen u.Hessen Führer) stif-ten den schmalkaldischen Bund

Zwingli fällt bei Kappel , die altgläubigenUrkahtone siegreich.

1532 Der Nürnberger Religions-friede: die Entscheidung aller kirch-lichen Fragen vertagt bis zum Zusammen-treten einesgemeinen, freien Konzils.

1531 Württemberg wieder in Hrz. UlrichsHänden (Philipp v. Hessen und Franz I.