Fluß-, Teich-, Flußperl-, Merperlmuschel. Auster.
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oder Muschelschalen für immer fest; denn schon nach kurzer Zeit ist eine ihrerSchalenhälften vollkommen mit der Unterlage verwachsen. In dieser immerdicker werdenden Hälfte liegt das Tier wie in einem Schüsselchen, dessen Deckeldie flachere und dünnere (obere) Hälfte bildet. (In der Abbildung sind zweiTiere so dargestellt; von den andern ist nur die schüsselförmige Schale ge-zeichnet.) An der bewegungslosen Auster ist bald nicht mehr ein Vorn undHinten zu unterscheiden; das Wasser strömt von allen Seiten zu und ab, undder bedeutungslose Fuß verkümmert gänzlich. Diese Verhältnisse machen esverständlich, daß sich Ansiedlungen der Auster, „Austernbänke“, nur auf festemUntergründe bilden können, über den eine Meeresströmung hinwegfließt, die denfestsitzenden Tieren die nötige Nahrung zuführt. Solche Stellen sind in dendeutschen Meeren allein die tiefen Rinnsale an der Westküste von Schleswig-Holstein. In der Ostsee fehlt die Auster gänzlich. Ihr Fang wird durch Schlepp-netze betrieben. — Auf eine andere Weise setzt sich die gleichfalls eßbare
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Meeresmusclieln. (Nat. Gr.)
M. 2 Miesmuscheln, an einem versenkten Baumstämme sitzend, mit vorgestrecktem Fußund Byssusfäden. Die krausenartigen Gebilde sind die zwischen den Schalen hervorgestrecktenMantelränder. A. Austern verschiedenen Alters, an einem Felsen festsitzend (von den dreiTieren rechts sind nur die schüsselförmigen Schalenhälften zu sehen). H. Herzmuschel mitvorgestrecktem Fuße und gefranster Einfuhr- und Ausfuhrröhre. Bei H,. hat sich ein Tier inden Sand vergraben, so daß nur die beiden Böhren herausschauen. Daneben noch eine ge-schlossene Muschel von der Schloßseite und rechts eine Schalenhälfte.
Schm eil, Lehrbuch der Zoologie. 27