Diese Leuchter leuchtenWie in dunkler Gruft,
Und die Wände, die feuchten,Hauchen Grabeslust."
3. Feurig funkelt der Nnger;
Aber der Kinsky spricht:„Draußen bei Frost und HungerSchüttelte so mich's nicht,
Hielte lieber bei LützenWieder in Qualm und Rauch;Wolle Gott uns schützen
Oder — der Teufel auch."
4. Jllo nur, Herz wie KehleHält er bei Laune sich,
Dicht ist seine SeeleGegen Hieb und Stich,
Trägt ein BüffelkollerWie sein Körper traun, —Lustiger und toller
War er nie zu schaun!
5. Und vom Trunke heiserKreischt er jetzt und lacht:
„Der erst ist der Kaiser,
Wer den Kaiser macht;
Eid und Treue brechenSchreckt den Feigen allein:
Hoch der König der Czechen,Herzog Wollenstem!"
6. Spricht's. Da neue Bewohner,Klirrend in Eisen und Stahl,Buttlersche DragonerNehmen Quartier im Saal;Rüttler selbst, im Helme,
Tritt an den Jllo: „Sprich,
Seid ihr Schurken und Schelme,Oder gut kaiserlich?!"
7. Hei, da fahren die KlingenWie von selber heraus,
Von dem Pfeifen und SchwingenLöschen die Lichter aus;
Weiter geht es im Dunkeln,
Nein, im Dunkeln nicht:
Ihrer Augen FunkelnGiebt das rechte Licht.