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Lesebuch für die Unterklassen schweizerischer Volksschulen / von Gerold Eberhard
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sie von den Landleuten ... 8. Die Bohnen könnten sich auf ihrendünnen Stengeln nicht erheben; darum ... 9. Man sammelt und tötetdie Maikäfer; denn ... 10. Wir sollen die Singvögel nicht verfolgen;denn sie . . . 11. Die Veilchen sind gar liebliche Blümchen; . . . werdensie von jedermann gern gesehen. 12. Wir ziehen im Frühling leichtereKleider an; denn . . .

Aufgabe: Bildet sechs Sätze aus dem alltägliche» Leben mit den Binde-wörtern: daher, darum und denn!

21. Der Sonntag.

Gott im Himmel hat gesprochen: Sieben Tag' sind in der Wochen;Sechs davon will ich euch geben, schaffet da, was not zum Leben;Doch der Sonntag bleibe mein; da will ich euch unterweisen,

Mir zu dienen, mich zu preisen, gut und fromm vor mir zu sein.Liebes Kind, vergiß es nicht, was der Herr vorn Sonntag spricht!

22. Rätsel.

Ein schneller, wohl verzierter Wagen, mit zweiundfünfzig Frauenbesetzt, wird auf zwölf Rädern fortgetragen. Die zweiundfünfzig Frauenzumal sind hingesetzt nach ihrer Reih' und Zahl. Ihr Wagen, der niestille steht, nach Ordnung stets zu allen Zeiten geht.

Mit zweimal sieben fahren sie; die einen sind schwarz, die andernweiß und ziehen den Wagen mit großem Fleiß. Der Wagen läuft inFreud' und Leid, bis ihm der Meister dies verbeut.

Sommer.

2L. Erscheinungen am Himmel und in der Lust.

Wenn die Wärme recht groß und die Tage lang geworden sind,dann ist der Sommer da. Zum Sommer rechnet man die MonateJuni, Juli und August. Da erhebt sich die Sonne schon früh überdie Berge. Höher noch als im Frühling, steigt sie an den Himmelhinauf. Um Mittag strahlt sie nahe der Stelle über unsern Häuptern.Erst am späten Abend neigt sie sich zum Untergänge. Am 21. Junigeht sie am frühesten auf, um ? Uhr morgens, und am spätesten unter,

Ebcrh. «esed. U.-Kl. lil. Neue Bearb. GlaruS 2