I. Aiischmmiigs-, Denk- und Sprachütmngerr.
Arühling.
^ I. Erscheinungen am Himmel und in der Luft.
Lange hatte der kalte Winter gewährt; nun aber ist der schöneFrühling wieder gekommen. Die Nächte sind nicht mehr so langund die Tage nicht mehr so kurz wie im Winter. Die Sonne gehtschon ungefähr morgens um ? Uhr auf und erst um ? Uhr abendsunter. Der Tag dauert 12 Stunden und später noch länger. Am21. März sind der Tag und die Nacht genau gleich lang. Jetzt steigtdie Sonne viel höher an den Himmel hinauf als im Winter. Darumist es im Frühling wärmer. Die Luft ist meistens mild; statt zuschneien wie im Winter, regnet es. Doch wird es bisweilen wiederrauh und kalt; dann kann Schnee fallen, und man muß die Öfenheizen. Endlich aber sind Schnee und Eis von der Frühlingswärmegeschmolzen, und die Bäche und Flüsse führen ziemlich viel Wasser.
Zum Frühling gehören die Monate März, April und Mai. Indieser Jahreszeit, meist im April, feiert man das Osterfest. Der Freitagvorher ist der Charfreitag. Am vierzigsten Tage nach Ostern istdas Fest der Himmelfahrt, und zehn Tage nach diesem das Pfingstfest.
2. Pflanzen und Tiere.
n. Über den Winter haben die Pflanzen geschlummert; jetzt hatdie Frühlingswärme sie wieder geweckt. Die Samenkörner im Erd-boden keimen, die Wurzelstöcke treiben neue Sprossen, und die Knospender Bäume schwellen. In den Gärten blüht der Krokus, später dieHyazinthe und die Tulpe. Auf den Wiesen pflücken die Kinder Schnee-glöckchen, bald auch Veilchen und Schlüsselblumen. Der Rasen wird