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Grundriss der Weltgeschichte für höhere Lehranstalten / von J. C. Andrä
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des Kambyses bei Pelusium 525 (§ 6, L, 2) der Herrschaft derPerser unterworfen. Häufige Empörungen konnten das harte persischeJoch nicht abschütteln, bis Alexander der Große 332 Ägypten er-oberte (§ 30, II, 2).

8 4 .

Das südwestliche Asten.

(s. Karte I.)

Die Reiche des südwestlichen Asiens umfaßten dieLänder

1. zwischen dem Indus und dem Tigris,

2. zwischen dem Tigris und dem Euphrat,

3. westlich vom Euphrat.

1. Länder zwischen dem Indus und dem Tigris.

a) Das Hochland Iran, im Norden von dem kaspischen Meere unddem Stromgebiet des Oxus (Gihon, Amu) und des Jaxartes (Sir),im Süden von dem indischen Meere und dem persischen Meer-busen begrenzt, von Völkern arischen Stammes bewohnt, umfaßtelMedien mit der Hauptstadt Egbatäna;sSusiana (Elam) mit Susa;

Persis mit Persepölis (s. Kunstdenkm. I.Nr. 11) und Pasargädä (Sieg desCyms 559);

Karmanien;

Gedrosien, größtenteils Wüste (AlexandersRückzug aus Indien);

3. auf dem Ostrande: Arachosien;

1. auf dem Westrande

2. auf dem Südrande

4. auf dem Nordrande

Baktrien mit Baktra;Parthien, rauh und öde;Hyrkanien;

außerdem mehrere Landschaften von geringer Bedeutung im Innern.Im Norden Baktriens, zwischen Oxus und Jaxartes: Sogdiana(mit Marakanda).

d) Assyrien, zwischen dem iranischen Hochland und dem mittlerenTigris, mit der Hauptstadt Ninlve am Tigris. (Bei Gaugamelaund Arbela siegte Alexander d. Gr. 331.)