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2. an der Westküste
Mysien mit der Stadt Troja im Ge-biete Troas,
Ly dien mit der Stadt Sardes,Karien mit dem Vorgebirge Mykäle(Schlacht 479 v. Chr.).
An der Küste lagen griechische (italische, ionische und dorische) Kola»nieen (vergl. Z 1S, 1, Karte IN).
3. an der Südküste
4. im Innern
Lycien,
Pamphylien,
Cilicien mit den Städten Tarsus (Ge-burtsort des Apostels Paulus) undJssus (Sieg Alexanders d. Gr. 333v. Chr.);
lPhrygienmit der Stadt Jpsus (Schlacht! 301 v. Chr.),
iGalatien mit Gordium (der Knoten),
I Kappadocien.
Südlich von Kleinasien die Insel Cypern.
8 5.
Die Babylonier und die Assyrer.
Kultur.
1. Die Religion der Babylonier war Verehrung der frucht-spendenden Naturmächte, insbesondere Sterndienst; ihr Hauptgott Bel(„Herr des Alls", Licht- und Feuergott); neben ihm Mylitta (Göttinder Fruchtbarkeit). Mit dem Sterndienst hing zusammen eine sorgfältigeBeobachtung der Gestirne durch die Priesterschaft der Chaldäer, welchewegen ihrer astronomischen und mathematischen Kenntnisse (babylonischeMaße und Gewichte) berühmt war und durch Sterndeutung und Wahr-sagerei auch auf den Gang der Regierung Einfluß übte. Ihre Wissen-schaft wurde durch die sogenannte Keilschrift aufbewahrt.
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Wäger Hand, Seite Herrin Feld Flug
Das Land war durch seine Natur zu ergiebigem Anbau höchst ge-eignet. Wie der Nil in Ägypten, tritt der Euphrat alljährlich, ange-schwollen durch das Schmelzen des Schnees in den armenischen Gebirgen,