Band 
Zweiter Kursus.
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Möchten diese Worte wenigstens dahin führen, daß die Herren Direktorenund Lehrer, denen das Werk noch fremd ist, Einsicht davon nehmen:, wir sindüberzeugt, baß sie es uns Dank wissen werden, ihre Aufmerksamkeit auf diesesansae;cichnctc Gcschichtslvcrk für Sc» Schulunterricht gelenkt zu haben.

Zur Rechtfertigung unserer Empfehlung lassen wir auszugsweise einige Re-

^F^eie^pädagogischc Blätter. Wien: — — „Die biographische Fas-sung halten die Verfasser für die dem jugendlichen Alter angemessenste. DieseAnficht ist ganz und gar auch die unsere. Auch damit sind wir einverstanden,dak die biographische Form durch alle drei Kurse und die denselben entsprechenden-Nassen beibebalten werden soll. — Was die Verteilung des Stoffes anbelangt,so liegt das Eigentümliche derselben darin, daß jeder Kursus Biographien ausallen -Zeiträumen enthält. Jeder Kursus führt ein — wenn auch nur relatives— geschichtliches Ganze vor. Diese Stoffverteilung bedingt eine jedesmaligeWiederholung, selbstverständlich jedoch in der Art, daß neben jeder Wiederholungauch auf eine Erweiterung des geschichtlichen Wissens wie auf eine Vertiefungder Auffassung Bedacht genommen ist. Wie treplich fich e,n Vorgehe» nachdiesen Grundsätzen in der Praxis bewährt, wie sich der geschichtliche Lehrstoffaerade auf diesem Wege und nur auf demselben zu einem unveräußerlichenEiaentume der Jugend machen läßt, das wissen wir aus eigener Erfahrung.Am Richte der Praxis erweisen sich daher dre Prinzipien der Ver-fasser als unanfechtbar.-Wir haben nur noch anerkennend auszu-

vrechen daß die Verfasser in ihrer Auffassung der Geschichte einen gesundenSinn bekunden und das reiche Material, das sie bieten, in eine durchweg ent-deckende und fesselnde Form zu kleiden verstanden. Ihre bedeutende Leistungst der Aufmerksamkeit eines jeden, der mit der Geschichte zu thun hat. würdig„d kann bei der Reichhaltigkeit des Gebotenen namentlich für unsere Volsschul-wbrer u, einer ergiebigen Quelle der Belehrung werden."

^ Lurova Leipzig:-„Der Geschichtsunterricht ist eine der bedeutend-

sten 2-rbulfraäen, da es äußerst schwierig und bisher kaum von irgend einem''ebrbVlcke oder irgend einer Anstalt erreicht ist, den in ihm liegenden vielseitigenund fruchtbaren Bildungsstoff so lebendig und fruchtbar zu machen, als es imInteresse des heranwachsenden Geschlechtes nötig Ware. Wir alle wiffen. wiemenia wir im Grunde auf den Schulen, ,a selbst auf Gymnasien von der Ge-aelernt Die Verfasser des oben genannten Buches haben einen neuen,)°i.^„wiicbte»den und von erfahrenen Schulmännern als sehr praktisch begrüßtenS Sie teilen ihre Kurse nicht in der Weise ab, daß der Schüler-ü,^nkr von der alten, dann in einer höheren Klasse von der mittlere» undüblich Äs einer weiteren Stufe von der neueren Geschichte erfährt und danniewöbnstch da« früher Gelernte wieder vergessen hat. Jeder Kursus, auch derÜut.rste enthält vielmehr Bilder aus allen Zeiträumen, die in den folgendenK rien gedrängt wiederholt, denen aber zugleich eben soviel neue hinzugefügt' Der Schüler überblickt so j- in der ihm angemessenen Weise das gesamteG bi während zugleich vor dem Vergessen des Erleriiteu bewahrt und beifortschreitender Entwicklung zu einer tieferen und gründlicheren Erfassung dcs-

Ad d*e u*t s chÄ Schulzcitung. Minden: -- „In dem vorliegenden

wird uns eine „Weltgeschichte in Biographien" geboten, die sich von ande-»7ÄÄten mit ähnlichen Titeln wesentlich und sehr vorteilhaft uuter-ick>Ad!t - - Die Auswahl ist passend, die Sprache dem Standpunkte der bc-«s enden Schüler angemessen, einfach dabei aber doch warm. Ein großer Vor-„„ dipses Werkes das wir hiemit Lehrenden und Lernenden auch an gehobenenVolksschulen empfehlen, sind die in den Anmerkungen enthaltenen geographischen

Lehrerzeitung. Leipzig: „Die Idee des Buchesist eine"sehr gute Die Ausführung eine wohlgelungene. Mit Recht genießt das-

^^DiesA'be^Wir haben"un/nüt°dcm"'diescm Lehrbuche zu Grunde liegcn-Vrin iv bereits mehrmals einverstanden erklärt, da die von den Verfassern^-mäb^^Stosfverteilunq für höher gegliederte Anstalten wie Seminarien, Real-L len Gvn uasi n jedenfalls empfehlenswerter ist als die meist immer noch'Läüchlich-7wo i» der unteren Klasse alte in der nächsten mittlere und in der.^ÄÄen neue Geschichte getrieben wird. Bei diesem unpadagogischen Ver-veraißt der Schüler, ehe er im 3 . Jahre zu Ende kommt, den Ansang vom1 Ähre aber selbst vorausgesetzt, er merke alles, so muß ihm doch auf der unterstenStufe der Stoss tu einer weit elementareren Form übermittelt werden, m,dman wird da manches übergehen muffen, was er für das.j. Jahr braucht.