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Vierter Band.
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Vorwort.

vorhandenen reichhaltigen Anschauungsmittel, z. B. die des SeemannschenVerlags.

Die Formen der fremdsprachlichen Namen mögen zuweilen willkürlicherscheinen; wir bekennen offen, daß hier kein Prinzip eingehalten ist: imallgemeinen ist versucht, dem Usus möglichst zu folgen. Zur Rechtfertigungdieses Verfahrens bitten wir in fachgemäßer Anwendung das zu beachten,was E. Meyer in seiner Geschichte des Altertums Bd. II, S. X sagt:„Eine unlösbare Schwierigkeit hat mir die Transskription der griechischenNamen geboten. Am liebsten würde ich zu den lateinischen Formen zurück-gekehrt sein; da das nicht möglich ist und mir die volle Durchführung dergriechischen Orthographie barbarisch erscheint, habe ich keinen anderen Aus-weg gesehen, als ganz Prinzipienlos zu Verfahren." Wer je versucht hat,hier Prinzipien durchzuführen, wird ihm zustimmen, zumal wenn es sichum ein populärwissenschaftliches Werk handelt.

Lange geschwankt haben wir betreffs Angabe der benutzten Litteratur;schließlich ist darauf wie bisher verzichtet worden. Es ist ungern geschehen,aber eine summarische Titelangabe ist wertlos, und eine Angabe im ein-zelnen hätte dem Buche einen ganz anderen Charakter gegeben und seinenUmfang bedeutend vergrößert. Wir sind bemüht gewesen, der Forschungsorgfältig nachzugehen und die besten Darstellungen zu benutzen, diegroßen, umfassenden Werke, wie zahlreiche Darstellungen der Geschichteeinzelner Länder, der Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte, einzelnerInstitute u. s. w.; aber aus nähere Angaben müssen wir leider ver-zichten. Ausdrücklich wollen wir indes noch betonen, daß wir nicht dieanmaßende Behauptung aufstellen, alles benutzt zu haben: hätte dies ge-schehen sollen, so wäre das Buch nie fertig geworden.

Bearbeitet ist und wird der erste Band von Pros. Dr. Ernst Schwabe,der zweite und dritte von dem Unterzeichneten, der vierte von Pros.Franz Moldenhauer; die Abschnitte über Litteratur im zweiten bisvierten Bande stammen von Pros. Dr. Richard Friedrich, die überKunst von Pros. Dr. Ernst Leh mann. Die Redaktion des Ganzen hatder Unterzeichnete, natürlich so, daß die Mitarbeiter für die Einzel-heiten frei und verantwortlich sind.

Und so möge denn das Werk als Ersatz des alten Weber hinaus-gehen. Hoffentlich findet eine wohlwollende, die großen Schwierigkeitender Arbeit würdigende Kritik, daß den gesteckten Zielen innerhalb derfür ein Handbuch gezogenen Grenzen nicht ganz ohne Erfolg nachgestrebtworden ist; hoffentlich behauptet das Werk in seiner nun völlig neuenGestalt die Bedeutung, die der alte Weber für weite Kreise des deutschenVolkes gehabt hat, und gewinnt sich auch darüber hinaus neue Freunde.

Leipzig, im März 1902.

Urof. Dr. A.' ZSaldarnits.