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Vierter Band.
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Vorwort.

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als getrennte Gebiete betrachtet, vielmehr ist auf ihre Wechsel-beziehungen hingewiesen. Es ist auch versucht worden, den wirt-schaftlichen Kräften, den allgemeinen Ideen und geistigenStrömungen ebenso gerecht zu werden wie dem Wirken großerPersönlichkeiten: beides steht eben in Wechselwirkung. Die Ver-fassungs- und Wirtschastsentwicklung ist deshalb schon bei der poli-tischen Geschichte als Entwicklungsfaktor herangezogen; außerdem sindbeiden häufig noch besondere Abschnitte, namentlich im Altertum und beider deutschen Geschichte, gewidmet worden. Litteratur und Kunst istüberall gesondert behandelt, vom Mittelalter an durch eigne Bearbeiter,aber auch hier ist der innere Zusammenhang mit den übrigen Seiten desgeschichtlichen Lebens zu wahren gesucht.

Festgehalten haben wir an der üblichen Einteilung in Altertum,Mittelalter, Neuzeit und Neueste Zeit. Wir wissen natürlich,daß der Fluß der Geschichte an sich keine Einschnitte kennt, daß die Über-gänge sich allmählich vollziehen, aber wir halten diese Vierteilungnoch immer für die beste und für innerlich wohlbegründet; nur mußman sich hüten, die Abgrenzung auf bestimmte Jahre festlegen zu wollen.Es handelt sich vielmehr um neue treibende Kräfte, die, wenn auchschon vorher vorhanden, nun den entscheidenden Einfluß gewinnen unddamit ein neues Zeitalter herausführen. Daß dabei ausgegangen wirdvon der Geschichte der europäischen Völker, ist bei der oben berührtenweltgeschichtlichen Bedeutung dieser Völker gewiß berechtigt. Und auchdann behält diese Einteilung als chronologische Gliederung der gesamtenWeltgeschichte ihr gutes Recht, wenn die Entwicklungsstufen der einzelnenVölker in vergleichender Betrachtung wieder mit diesen vier Namen belegtwerden und eine nach Kulturperioden geordnete vergleichende Geschichtealler Völker erstrebenswert erscheint.

Der festgehaltenen Vierteilung entsprechend sind die bisherigen zweiBände des alten Weber in vier zerlegt worden; es ergab sich das auchaus der Erweiterung des Umfangs. Der bisherige Titel „Lehrbuch" istgeändert in „Lehr- und Handbuch", weil dieser Titel dem Wesen desfür alle Gebildeten bestimmten Werkes besser entspricht. Bemüht sindwir gewesen, die Brauchbarkeit des Buches auch durch Übersichtlichkeitzu erhöhen. Dahin gehört neben der Gliederung in Bücher, Kapitel u. s. w.von äußeren Maßnahmen die Durchführung der besonderen Paragraphen-überschriften, die Beifügung von Marginalien und die Anwendung ver-schiedenen Druckes. Der größere Druck ist benutzt für die politische Ge-schichte, der mittlere für Kulturgeschichtliches und zuweilen für minderWichtiges, der kleinste endlich für Einzelausführungen. Ein ausführlichesalphabetisches Register am Schlüsse des Ganzen wird das Nach-schlagen erleichtern.

Für die politische Geschichte haben wir auf Bilder leichten Herzensverzichtet, nicht so gerne aus Karten. Ihre Beigabe würde indes denPreis wesentlich erhöht haben; und doch würden sie lange nicht so vielbieten können, als der historische Schulatlas von Baldamus undSchwabe (früher Putzger, 28. Aufl. 1904, Verlag von Velhagen L Klasing)aus 234 Haupt- und Nebenkarten für Mk. 2,30 bietet: auf ihn mag des-halb verwiesen werden. Für die Kunst sind ja Bilder an sich sehr nötig,doch gilt hier dasselbe wie von den Karten; wir verweisen aus die