Band 
Vierter Band.
Seite
13
JPEG-Download
 

8 6 .

Erstes Kapitel: Die Revolution bis zur Erklärung der Republik.

13

wohlwollend, aber ohne politischem Inhalt; der Swgel^

blieb mit seinen schwülstigen Worten den meisten Z h des

schwachen Stimme unverständlich; dann ergrrss Neck ,

allgemeinen Vertrauens, unter großer Spannung AMen von

greislicher Selbsttäuschung trug er drei Stunden lang ^me Wahlen v°n

Ein- und Ausgaben vor, deren Ergebnis war, daß F decken könne

Schuld von 56 Millionen habe, die man durch Ersparmsse deck ^ k^

Die Wahrheit war wiederum versteckt, denn m ^aesem g ^

die wirkliche Schuld 551 llo Millionen, zu deren Deckung ^

folgenden Tage, dem 6. Mai, begannen die Setzungen; 1 . ^'ner

sich in den ihm angewiesenen Saal. Es mußte das ers hh HierVersammlung, die Prüfung der Vollmachten, vorgenomrn

zeigte sich, wie unklug es war, daß die Regierrmg m der alle w^chllgsteu

'Frage, ob Abstimmung nach Ständen oder Kopsen stat-Entscheidung getroffen hatte. Es war ein mnerer Wrderspruch, ernedoppelte Vertretung des dritten Standes anzuordnenAbstimmung nach Ständen zu wünschen. So forderte -

Stand gemeinsame Beratung und Abstrmmungna 1 pi '

Da der Adel und die Geistlichkeit sich dre em Verlangen Zersetztemwurde mehrere Wochen hartnäckig darüber gestellten, b^einen kühnen Schritt zum Vorteile des dritten Standes sch ^^omeniDieser nämlich, der den Abgeordneten von ^^rrs, ^ Nnrinnal- Natwnal-Maillh zum Vorsitzenden gewählt hatte, erklärte sich als Natronam ,^amm-versammlung, d. h. als Vertretung der ganzen Ratwn, i 7 .Ju,»n 8 s

andern Stände zum Beitritt ein. Die Verpflichtung, welche rVersammlung nach diesem wichtigen Schritt übernahm,zu trennen als bis sie dem Volke seine alten Rechte wred^und indessen dafür zu sorgen, daß dre bestehenden Abgaben. s g s tzlich sie auch seien, sorterhoben und die Zinsen der Staatsschuld ent-richtet werden sollten, solange die Stände nrcht aus rrgenmeinem Grunde ausgelöst würden, war klug berechnet, um deniHos zu schrecken und das Volk, besonders dre Staatsglaubrger, sur'Fortbestehen der Versammlung zu interessieren. Gedanken d°s

D ese Vorgänge beunruhigten den Hos und gaben rhm den Gedanken-m d-m Volk- ,-Ibft -in- u°n. V°r,affung ,u v-ol.,h°u und d„ R-,D.stind-d-du-ch -»l«°h-l!ch »n m-ch°n. Zu di°,°m ZW°S würd. au, d.n23. Jum -in- «niglich- Sitzung uutz-ianmt und nntiod-ff-n . um d>-nvtiaen Vorkedrunacn !U treffen, der Versammtungssant geschloffen. Als'u^n Baill? der mst ganz spät von dem Vorhaben in Kenntnis gesetztworden war, mit sämtlichen Abgeordneten ersehnn, wurde ^nen derEintritt versagt. Sie zogen deshalb unter dem Ge n ^ Schwur im

lichen Menschenmenge in den leeren Saal de8 Ballhauses r-schwuren hier den feierlichen Eid, daß sre srch nrch -,°npbenwollten, bevor sie dem Reiche eine neue Verfassung gegebhätten. Schon in der nächsten Versammlung rn der L udwrg skrr L,schloß sich die größere Hälfte der Geistlichkeit, mehrere Erzbrschose an der

Spitze, dem dritten Stande an. Am 23. Jun s«nd dann re k°nSitzung statt. Die mit Mißbilligungen, Vorwürfen und Drohungen gesuDeklaration des Königs erregte um so mehr Verdruß, a schien

heit Neckers, von dem der erste Entwurf herrührte, zu bewers sch