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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.
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die Versammlung sich nicht rechtzeitig mit den Regierungen verständig.Obgleich damit der Versuch des deutschen Volkes, seine Geschicke selbst idie Hand zu nehmen, keine Ersolge zeitigte, erfuhr der Gedanke der deu)schen Einheit doch eine bedeutende Stärkung, blieben die Arbeiten dersammlung, in der die geistige Blüte des deutschen Volkes vereinigt geMstWar, für die Zukunft unverloren.
suchVrmßens Nun schickte sich Preußen an, von sich aus eine deutsche llnlvzu schaffen. Das schien nicht aussichtslos, solange Österreich in llE^
und Italien beschäftigt war. Als dieses aber der Revolution an
beiden
Stellen Herr geworden war, lahmte es die preußischen Bestrebungen
und
Borherr^-sand dabei einen Verbündeten in Rußland. Zar Nikolaus rühmte st
schüft Nikülaus I.
daß an den Grenzen seines Reiches die Revolution Halt gemacht, daß ^sie in Ungarn gebändigt habe, und wollte auch in Deutschland das re ^
lutionäre Feuer ersticken. Er erschien den preußischen Konservativen
als
Über
Vorherr-schaft Napoleons III.
a) Krimkrieg
Hort ihrer Sache und gewann eine Art Vorherrschaft in MitteleuropaDeutschland lag der Druck einer neuen Reaktion. »
Um dieselbe Zeit verkündete Kaiser Napoleon das Selvlbestimmungsrecht der Völker und suchte eine ähnliche Vormaststellung, wie sie Zar Nikolaus als Vorkämpfer der konservativen Jntereh ^übte, als Förderer der nationalen und liberalen Bestrebungen zn 3Minnen. ,°
Beide Mächte stießen nun auseinander, allerdings nicht wegen dreiGegensatzes, sondern wegen der Machtfragen im Orient. Rußland verststim Verfolg der seit der Neugründung des Reichs (II, Z 374) bestehenund immer wieder aufgenommenen Ansprüche auf KonstantinopelProtektorat über die Türkei zu erlangen und sich den Weg ins Vkckmeer zu bahnen. Dem traten die Westmächte entgegen. Der Krimkrr.vereitelte nicht nur die russischen Pläne, sondern brach auch darüber Wst idie russische Übermacht und verschaffte Frankreich die führ?"^ri Italien Rolle in Europa. Diese übte es aus und steigerte sie noch, indem es
von Sardinien aufgenommenen italienis ch en Einheitsbestrebung!
gegen Österreich förderte. Es suchte dann zwar diese Erfolge einzuschräm 'aber das italienische Volk scharte sich um die einzige nationale Dhnaider Halbinsel und schuf das Königreich Italien, dem nur noch VeMstund Rom fehlten.
Während so in dem einen der beiden auf dem Wiener Kongreß nbefriedigten Völker der nationale Gedanke triumphierte, stammte er ain dem andern, bei den Deutschen, lebhafter auf; und nun begannin der „neuen Ära" sich für dessen Erfüllung zu kräftigen. Dabei aentstand als Erbschaft der bisherigen inneren Verstimmungen uno «täuschungen ein schwerer Konflikt, den auszufechten Otto v. BisMins Ministerium eintrat. In Verfolg der deutschen Pläne drohte dE ^Zusammenstoß mit Österreich, das wie in Italien auch in Deutsch!Hauptgegner des nationalen Gedankens war. ,
Während so das Zentrum Europas mit sich vollauf beschäftigtund teils unter russischem, teils unter französischem Einfluß stand, beyEngland und Rußland und daneben auch Frankreich ihre Macht ^andere Erdteile weiter aus. Besonders wichtig waren die KämpftEngländer in Vorderindien, die Festsetzung der Franzosen in ,indien und das Vordringen der Russen an die Grenzen Chinas- L)
Konflikts inDeutschland
Asien