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Vierter Band.
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482 Sechstes Buch: D. Grimdg. d.neuen Deutschen Reiches u. d. Vollendg. d. ital. Einheit- 8

Lauenburg und beantragten ein Ansträgalverfahren (H 71), EnglandsFrankreich beschwerten sich über die Nichtbeachtung des NationalitätsprMin Schleswig und wahrten sich das Recht, bei der endgültigen Entschel . ^ein Wort mitzureden; und obwohl der König die für LauenburgSumme aus seiner Privatkasse bezahlte, bestritt ihm später das Abge ^netenhaus das Recht des Erwerbs ohne Zustimmung der Volksvertret 'da nach der Verfassung der König nicht Herrscher „fremder Reiche 14könne. Aber wie viele Anstünde auch erhoben wurden: vielfach regtedoch bereits die Ahnung, daß die Ereignisse, so wirr dermalen auchdie Lage schien, zum Heile der Nation sich wenden würden. In,^*^4richtete der neue Gouverneur, General Edwin v. Manteuffel, einstre !>,Regiment aus, indem er den Beamtenstand in preußischem Sinne „V .fizierte" und allen augustenburgischen Demonstrationen scharf entgegen*Holstein dagegen hatte sich unter dem österreichischen Statthalter, dem * ^seligen Feldmarschallleutnant v. Gablenz, einer nachsichtsvollerenlung zu erfreuen; er wolle nicht, äußerte er mit unverkennbarer ^spielung, daß man einst bei seinem Abgänge sage, „er habe ^ >türkischer Pascha regiert". Aber Preußens Einfluß war überwiegend,i5.Sspt.i8ss der König erhob den Ministerpräsidenten v. Bismarck zum Zeichen stZufriedenheit in den Grafen st and.

Zweites Kapitel.

Der Krieg von 1866 und seine Folgen in Deutscht

und Italien.

Preußen u.Österreich

Okt. 1865

26. Jan.

Der waffengang.

8 242. Verhandlungen und Kriegsbeschluß. Die Übereinkunft ^Gastein schuf nur eine kurze Friedenspause. Bismarck wußte das.. ^suchte in einer Zusammenkunft mit Napoleon in Biar ritz sich überAbsichten zu unterrichten, ein Vorgang, der vielfach, wenn auch fnM ^i:mit Cavours Reise nach Plombieres (Z 213) verglichen wurde,

Frage der Herzogtümer betonte Österreich mehr und mehr den "b**rechtlichen" Standpunkt und duldete in Holstein Kundgebungen MN» ^Ls.Zan.IM«des Prinzen von Augustenburg. Als in Altona eine Massenversainin

ihre Sympathien für den „rechtmäßigen, geliebten Herzog Friedrich' ^gegeben hatte, unterwarf Bismarck in einer scharfen Note an dasreichische Kabinett dessen Verhalten einer einschneidenden Kritik,langte, daß der Status guo in Holstein aufrecht erhalten werde, Istwie auch Preußen verpflichtet sei, denselben in Schleswig zu beoba 1 ^Sonst müßte Preußen die Überzeugung gewinnen, daß Österreich ,:yeitdie Dauer gemeinsame Wege mit ihm gehen wolle, und die volle ^ ^zurücknehmen, um von derselben den seinen Interessen entspreH Lj-Gebrauch zu machen. Die Antwort des Grafen Mensdorff wies die P^ ^schen Klagen energisch zurück. Nun hatte Preußen die Regierungen ^D-z. 1865 Zollvereins zu einem Handelsvertrag mit Italien veranlaßt. Dies w ^in Wien als Einleitung zu einer politischen Allianz angesehen, n«o ^W.Fsbr. 1866 bald nach einer Ministerberatung unter des Königs Vorsitz, zu w

7. Febr.