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Vierter Band.
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506
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506 SechstesBuch: D. Gründg. d. neuen Teutsche» Reiches u. d. Lollendg.d. ital. Einheit-

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an der Verfassung vorgenommen worden sind, und genehmigt es das - ,

konsult vom 20. April 1870?" An diesem Tage hatte nämlich derProgramm der Verfassungsrevision, welches verantwortliche Minister, Erterdes Rechts zu Gesetzesvorschlägen, Interpellationen, Annahme von d". loan den gesetzgebenden Körper, kurz, Ersetzung des persönlichen durch zstitutionelles Regiment verhieß, einstimmig angenommen. Unter starkem ^ §8. Mai I87V der Regierungsbehörden stimmten gegen 7 0t Millionen Wähler mit Ja. ^in mehreren der größeren Städte die Opposition in der Mehrheit war st"der Armee über 45 000, in der Marine 6000 Nein abgegeben wurden,wohl die Freude, war aber nicht vermögend, die Bedeutung des Plebiszlts .eines Vertrauensvotums für Napoleon zu beseitigen. Ein neues, lestos^ jschien damit um Thron und Volk geschlungen, zumal als im nächsten Awdie Wahl der Generalräte in den Departements im Sinne des Kaisertums asiel und gewissermaßen das Plebiszit ergänzte.

Aber es war noch unerfüllt die „Rache für Sadowa"; die AbstimMU^

Kriegslust

1870

Verhandlun-. gen mit

^Jtattä,Wissen der Minister Verhandlungen zwischen den drei Herrschern

Frankreich, Österreich und Italien stattgefunden zu haben. Im Zum1869 wurde brieflich für gewisse Fälle ein Bundesverhältnis zwischen ihm-gegen Preußen ausgerichtet. Im Februar 1870 war der Erzherzog Albrmvon Österreich m Paris, und im Juni 1870 erschien ein vertrauter^"'gesandter Napoleons, der General Lebrun, in Wien, um die nähereneinbarungen zu treffen. Es wurden die Hauptpunkte des Kriegsplanesgesetzt, der anscheinend erst im Frühjahr 1871 zur Ausführung kommen sollt -

im Heer wies auf den Krieg hin, und ebendahin drängte die klerikale Por 'die in der Kaiserin Eugenik eine Fürsprecherin fand. Alle Opposition kovam besten durch einen nationalen Krieg unterdrückt werden, der denzosen die Rheingrenze brachte. Das Heer war, nach der Versicherung „Kriegsministers Leboeuf, „vollkommen bereit", die Arsenale waren iChassepotgewehren gefüllt und die Mitrailleuse, die 25 Kugeln aus einkanonenartigen Rohr auf einmal gegen den Feind zu schleudern verrnoH,schien vernichtend wirken zu müssen. Noch war auch Deutschland nicht gNenner einigt. Geheime Agenten wußten viel zu melden von der AntipathieDämmung Demokraten, der Ultramontanen, der Partikularisten gegen das erobernngsüchtige, gewalttätige Preußen, gegen den alles verschlingenden Militärmus. Das schien die Entlassung des liberalen Ministeriums Hohenlohe ,Bayern zu bestätigen (ß 252); in Hessen und Württemberg machten Dalw ^und Varnbüler aus ihren preußenfeindlichen Gesinnungen kein Hehl'Hannover und anderen annektierten Staaten gab sich in manchen KrenSeit 15. Mai eine große Verbissenheit kund. Der neue Minister des Auswärtigen, Hrrövon Gramont, der als französischer Gesandter in Wien die deutsch.Zustände durch die trübe Atmosphäre der aristokratisch-klerikalen Host^s ^der Kaiserburg angeschaut hatte, glaubte mit dieser PreußenfeindlmStimmung entschieden rechnen zu können. Umsonst warnte der franzöMMilitärbevollmächtigte in Berlin, Oberst Stoffel, vor einem Krrelwindem er die Vorzüge der preußischen Heeresversassung darlegte und sgleich die Überzeugung aussprach, daß Bismarck keinen Krieg beabsioM'daß aber alles in Bereitschaft gesetzt sei, falls Preußen dazu gedrawerde. In Paris fanden seine Berichte keinen Glauben. Außerdem o ^baute die französische Regierung auf ein Krieg sbündnis mit Osmreich und Italien. ' ' ,,,

Nach der Annäherung in Salzburg 1867 scheinen 1868 ohne "

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