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Vierter Band.
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505
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drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 505

stiiu^ Innern hatte Napoleon die immer stärker werdende Miß-Inner-Lag-- Nlung über die verschwenderische Finanzwirtschaft, sowie über dieM ^nge, womit die Bewegung der Geister niedergehalten, die Freiheit der^ und der Presse gezügelt, jedes Streben nach einem volkstümlichenw .Nnegiment i '' ' ' " '.. " " ^

186?

Liberale

Reformen

w bstvegiinent unterdrückt wurde (H 211), nicht zu bannen vermocht. Der5 !s Herzogs von Morny, der zehn Jahre lang die Verhandlungenbri Eingebenden Körpers leitete und bei seinem Tode den kaiserlichen Halb- in.März ise-,lib Mahnte, die langverheißene „Krönung des Gebäudes" durch eineertu^ Gesetzgebung auszuführen, war zunächst nicht befolgt. BefriedigungP Ee nur die Heeresorganisation; erst in den folgenden Jahren lenkteP^epn dann in liberale Bahnen.

Cn ^ großem Eifer vorgenommene Heeresorganisation vermehrte diedurch Ausdehnung der Konskriptionspflicht und Errichtung derwein ^ diationalgarde und versah die Truppen mit einer verbesserten Waffe, demtat r^uden, leichten Chassepotgewehr, welches bei Mentana (ß 249) „Wunder"

Kri'p dieses, wie es schien, wohlgerüstete Heer unter der Leitung des

^ gsrninisters, Marschalls Niel, schien Frankreich „in den Falten seiner Togawg oder Frieden zu tragen".

^ der wachsenden Opposition gegen das „persönliche Regiment" lenkteCz?°^on schließlich doch in freiere Bahnen ein, wenn er auch in dem „LebenNeas ' bas er nach gründlichen Studien ausarbeitete, zugleich dem napoleonischens^t^m^ssystem bw Denkmal zu stiften, eine Apotheose des Cäsarismus zu gebenZesck - , tw Frühjahr 1869 neue Wahlen zum gesetzgebenden Körper aus-!elbü n ? wurden, fühlte man, daß eine neue Ära im Anbruch sei; der Kaiseru»d ^ von dem liberalen Deputierten Ollivier über die Stimmungtz^T^^nsche des Volks berichten. Der Ausfall der Wahlen in den größerenRby namentlich in Paris, wo mehrere „Unversöhnliche", Radikale undWalln "?^Er, über die Männer konstitutioneller Freiheit den Sieg davontrugen,neu Kaiser betroffen. Als im Juli 1869 116 Abgeordnete Verantwort-gffek r * Minister und freie parlamentarische Bewegung mit Initiative für denTijE'oenden Körper verlangten, gab er zustimmenden Bescheid und vertagte diehuben bis der Senat die beabsichtigten Gewährungen geprüft und beratenallein ??ude. Zwar erregte diese unerwartete Vertagung einige Mißstimmung,

Ahr, .ie Entlassung des Ministers Rouher, des gewandten Verfechters desechj^"2wus, bewies, daß es dem Kaiser Ernst sei mit den Reformen. NachglrH "unruhigen Monaten, während welcher der leidende Zustand des Kaisers^brn "Obsorgnisse erweckte, eröffnete dieser den gesetzgebenden Körper mit einerbezeick worin er als Ziel seiner künftigen Politik „Freiheit und Ordnung"bwses neues Ministerum unter der Leitung Emil Ollivier s sollte

bizh„ - "rogramm durchführen und ein konstitutionelles Regiment anstatt desin persönlichen begründen. Sehr zur unrechten Zeit kam ein Vorfall

^°urn,.^M°^onischen Famlie. Peter Bonaparte, Lucians Sohn, hatte einen^chen ^ Viktor Noir, niedergeschossen, wurde aber durch einen außerordent- >o,Jan. is?»

/Äerichtshof in Tours freigesprochen, weil er sich im Zustande der Not- Erz^Nen s "ben habe. Die Republikaner benutzten den Wahrspruch der Geschwo-rn „ ? ^ Beweis, daß es gegen die Verwandten des Kaisers keine Gerechtig-

Juli 186g

Jan. 1870

Um die

^ppvsitin' veranlaßte den Prinzen, Frankreich zu verlassen

Md die N sich bei dieser Gelegenheit sehr scharf äußerte, niederzuhaltenbetonte Ulkssouveränität, die er so gern als seinen Rechtstitel zum Regieren^fassu,, ? "bue hervortreten zu lassen, beschloß der Kaiser, die parlamentarische^ssen. x? Eine allgemeine Volksabstimmung, ein Plebiszit, bestätigen zun-'-p bEw Zwecke erhielt jeder wahlberechtigte Franzose einen kaiserlichendie s^t ^ ^er Frage: „Billigt das französische Volk die liberalen Reformen,bv von dein Kaiser unter Mitwirkung der großen Staatskörperschaften