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Vierter Band.
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521
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Drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 521

^^rstuhle aus (ex cutbsära) spricht, d. h. wenn er in Ausübung seines Amtesder a " ""^ Lehrer aller Christen vermöge seines höchsten apostolischen Ansehens eine vonLast ^ ^ Kirche festzuhaltende Lehre über den Glauben oder über die Sitten bestimmt,darll't seligen Petrus ihm selbst verheißenen göttlichen Beistandes mit jener Unfehl-über ^^bietet, "E welcher der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Feststellung einer LehreBest!», oder Sitten ausgestattet wissen wollte, wobei hinzugefügt war, daß also derartigeAj^^^ongen des römischen Papstes durch sich selbst, nicht aber durch Zustimmung derstimm ""sonderlich sind. ,Wenn aber jemand, was Gott verhüte, dieser unserer Br-aus widersprechen wagen sollte, so sei er verflucht!'" Das Konzil wurde dann bis

tober^.H' November ausgesetzt; indes wurde es nicht wieder eröffnet, sondern am 20. Ok-»brs auf bessere Zeiten" vertagt.

L. Beginn des Rrieges.

End Der Aufmarsch der Heere. Weißenburg. Wörth. Spichern.

riw' ^ verließ König Wilhelm Berlin, um, wie die Abschiedsworte „AnE" verkündeten, für Deutschlands Ehre und für die Erhaltung derGüter der Nation zu kämpfen. Ein Amnestie für politische Ver-Vergehen sollte das Zeichen sein, daß in diesem schicksals-Momente eine innere Versöhnung in alle Gemüter einkehrenSt^.« französische Feldarmee, in acht Korps gegliedert, rückte in

den P 336500 Mann aus. Man beabsichtigte, unterhalb Straßburgsn ,^Gein zu überschreiten, um die süddeutschen Streitkräfte von denjbj, putschen zu trennen. Die ungenügenden Verkehrsmittel gestatteten^och mcht, die Hauptmacht Lei Straßburg zu sammeln; fünf von dender wurden an der Mosel zusammengezogen. Als acht Tage nach

rück ^^erklärung Kaiser Napoleon in Metz eintraf, befahl er das Vor-vlan^ Armee, aber die Generale mußten dies angesichts der durch diesEwsten Mobilmachungseinrichtungen entstandenen Verwirrung fürh,., .oßlich erklären: so wurde der Entschluß, in Süddeutschland einzu-aufgegeben.

Unter französische Hauptarmee stand, etwa 200000 Mann stark, in und um Metz"nter b ^"uschall Bazaine, der in Mexiko (H 225) sich einen Namen gemacht hatte,^"nrobxr^ der im Krimkrieg hervorgetreten war (H 201), und unter Generaldem Anführer der Kaisergarde. Der Name „Rheinarmee" deutete auf den^ bin, ihre Tätigkeit entfalten sollte. Der Kaiser war begleitet von seinem

"""* frühzeitig in die Heldenlaufbahn einzuweihen", und von dem KriegsministerUlj^» 5".f' dem eigentlichen Oberbefehlshaber der gesamten Heeresmacht; Napoleon überließUu t> kl" Een trächtigen Operationen die Entscheidung seinen Generalen. Eine Proklamationbrüstn t*""Mschen Soldaten verkündete: „Welchen Weg wir auch außerhalb unserer Grenzen'Mr İ"'. ""r werden dort die glorreichen Spuren unserer Vater finden. Wir werden uns"b." zeigen. Von unseren Erfolgen hängt das Schicksal der Freiheit und Zivilisation

Her, /"°tter gen Osten, im nördlichen Elsaß, stand die Südarmee unter Mac Mahon,start Ntagenta <Z 214), dem berühmtesten Feldherrn Frankreichs, etwa 100000 Manngebore "^""ber die dunkelfarbigen Krieger aus Afrika (Turkos) und die Zuaven, meistenst>o„ nr s.^uanzofen, die „Verlornen Söhne" der großen Städte. In dem stehenden Lagergeßm tatonz war xlne dritteArmee, aus Ersatzmannschaften und Mobilgarden zusammen-un Bilden begriffen, während eine gutbemannte Kriegsflotte von Cherbourg°en Kanal segelte, um die deutschen Häfen zu blockieren und an den Küsten zu landen.^00o"^ ^"e deutsche Kriegsmannschaft, 13 Armeekorps mit 884000 Mann, die bald daraufDtaan n^^ben, ">ar in drei Armeen geteilt, die erste unter General Steinmetz, 61000Karr > E 180 Geschützen, auf dem rechten Flügel, die zw eile unter Prinz FriedrichPreast' Stärke von 206000 Mann und 534 Geschützen, in der Mitte, die dritte, aus

^r°nv Süddeutschen bestehend und 180000 Mann und 480 Geschütze zählend, unter dem

der Ob """ Preußen, auf dem linken Flügel. Bei der mittleren befand sich der König,

^Üuna über die Gesamtmacht, und ihm zur Seite der Große Generalstab unter der

^ Moltkes. Auch der Bundeskanzler Graf Bismarck und der Kriegsminister

Aufmarschder Heere

28 . Juli

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