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Vierter Band.
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Drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 52Z

der Franzosen war durch alle Mittel der Kunst, durch Schützengraben, Verhaue,

an Drahtbarrieren, verstärkt. Aber wie tapfer auch die Franzosen widerstanden,

ninte Haltung der deutschen Truppen, welche, wie am Geisberg, mit kühnem Todes-

Eniöwss^^' von Batterien geschützten Höhen erstiegen, brach der französische „Elan"

^!ute n l ^Knimen. Alle Kämpfer des Nordens wie des Südens waren von gleichem^wea ^ E' und der Kronprinz selbst bezeugte, daß die Bayern durch eine geschickte Flanken-»ach zur günstigen Entscheidung des TagcS beigetragen hätten. Die Schlacht endigte

ivar^">öehnstündigem Ringen mit einem vollständigen Siege der Deutschen. Die Verluste^ener beiden Seiten sehr bedeutend. Zwei französische Kürassicrregimenter unter dendrüau' " Nansouty und Michel waren gänzlich vernichtet: kaum 150 Mann sollen von derMn Reiterschar übriggeblieben sein.

"Ader o ^ ^00 Gefangene und eine große Menge Kanonen, Mitrailleusen, zwei Adler undteitz ^,^'sgsbcute wurden über den Rhein geschafft. Dies Franzosen schrieben ihre Unfällee verlegenen Streitmacht der Feinde, teils dem Umstände zu, daß das fünfte!eli> / bas unter General de Failly bei Bitsch stand, nicht rechtzeitig auf dem Gefechts-^nlit^"^en konnte. Während die Trümmer der Mac Mahonfchen Südarmee einen flucht-einiae ^ Rückzug nach Nancy antraten, um sich mit den Truppen in CHLlons zu ver-öle ein Teil der Armee des Kronprinzen Besitz vom Elsaß und schickte sich an,

»Münzen auf dem linken Rheinufer, von Straßburg bis Belfort, zu erobern.

in> demselben Tage wurde eine nicht minder glänzende und nicht Spieren^ ?br blutige Waffentat vollbracht, in der Schlacht bei Saarbrücken^kn Spicherer Höhen, wo die Franzosen nicht nur, wie beian ^^^llrg und Wörth, in höchst günstiger Position standen, sondern auch^uppenzahl überlegen waren.

den, Armeekorps des Generals Frossard hatte Saarbrücken geräumt und südwärts auföie ^"henzug von Sp scheren und Forbach eine Stellung genommen, die sowohl durchNx,r-,^ürliche Lage auf dem steilen, zum Teil waldbedeckten Bergrücken als durch Ring-Inni?^?ilgen und aufgeworfene Wälle für uneinnehmbar gelten konnte. Mehrere StundenKg-.^dichten die preußischen Vortruppen der ersten Armee unter den Generalen Zastrow, 6. Aug.zurück ^ ^ Höhen in der Front und aus den Seiten zu ersteigen; zwei Angriffe wurden

^^ueseu. Aber neue Zuzüge, welche General Konstantin v. Alvensleben (II) von derdie Armee nach dem Gefechtsfelde richtete, woher er den Kanonendonner vernahm, verstärkteniNayh ^lwnzahl die Artillerie, so daß General v. Goeben, der nunmehr das Kom-die übernahm, einen neuen Angriff wagte. Stürmend stiegen die heldenmütigen Kriegerdvy - ^len Anhöhen empor, bis sie die Hochfläche erreichten. Hier erhob sich ein Kampfi>vei Heftigkeit. Erst als es der Artillerie gelang, mit unglaublichen Anstrengungen

Aanon^^ü^" emporzuschaffen, und auch auf beiden Flügeln neue Truppenteile, die der^ör«^, herbeigeführt hatte, in den Kampf eingriffen, wurde der Feind zum Weichen

daß r . Nur der hereinbrechenden Dunkelheit hatte es das Korps Frossard zu verdanken,tzj^^^Ackzug nicht in vollständige Flucht ausartete. Wie bei Weißenbnrg und Wörth^ auch bei Spicheren und Forbach die Erscheinung, „daß die einzelnen Armee-ööher ^ beeilten, dem Kanonendonner entgegenzumarschiereu, sich auch ohne besonderenei,tsch-"jV°schl zum Gefecht aneinanderschlossen und selbständig in dasselbe gewandt undgegeusb^ Angriffen, während auf französischer Seite selbst positiv erteilte Befehle eineNur w - llnterstützung in den wichtigsten Momenten nicht herbeizuführen vermochten",bei S ^ ^ „umsichtigen Kampfesweise und rechtzeitigen Entschlossenheit waren die Erfolgewit Abrücken zu verdanken, da es ursprünglich nicht im Kriegsplane gelegen hatte,dst y ' Armee angriffsweise vorzugehen. Sie sollte nur die Saarlinie festhalten, bisHust ' Armee auf gleicher Höhe angelangt sein würde. Wie verschieden war dagegen diekntstrn^ französischer Seite! Marschall Bazaine, der nur drei Stunden vom Schlachtfelde"Uffan bmr, griff nicht in den Waffengang ein, sei es, daß Frossard seine UnterstützungKar ^ für nötig hielt, oder daß Bazaine seine Stellung nicht aufgeben wollte. EsOpfern" glänzender Siegcstag für die deutsche Waffenehre, aber wieder mit den schwersten«kauft: unter den Toten befand sich der preußische General von Fran?ois.

kirkt - Colombey-Nouilly. Mars-la-Tour. Diese Vorgänge be-WAchs,sich ^ ln Paris allgemeine Bestürzung. Im Gesetzgebenden Körper gab^ scharfe Opposition gegen die Regierung kund, daß das Ministe-llptz glichen Leute", Ollivier-Gramont, seine Entlassung einreichte, ^w Kaiserin Eugenie den hochbejahrten General Montauban, Grasen