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Vierter Band.
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526 Sechstes Buch: D. Gründg. d. neuen Deutschen Reiches u. d. Bo ltendg. d, ital. Einheit. 8

Während das I. Korps der ersten Armee noch auf dem rechten Moselufer vor ^.1 ugu stand das za ihr VII. Korps südöstlich von Gravelotte, das ^ ^

Rezonville. Sie sollten den linken Flügel der Franzosen bei Gravelotte festhalten ^die Bewegungen der zweiten Armee gegen einen etwaigen Angriff von Metz aus o ^Die zweite Armee rückte nämlich in staffelförmiger Ordnung gegen die nördliche Straße

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dem Gelingen dieser Umgehung hing das Schicksal der Schlacht ab: es marschsttf^

Metz nach Verdun vor, um in die rechte Flanke des französischen Heeres zu kommen-

deshalb auf dem linken Flügel des deutschen Aufmarsches das preußische Gardekorps ZUn! .Mars-la-Tour und Vionville gegen St- Marie-aux-Chenes und St. Privat, das z.

(Sachsen unter Kronprinz Albert) noch weiter links ebenfalls gegen St. Marie-aux-CYIn der Mitte richtete das IX. Korps (Manstein) seinen Marsch gegen Amanvillers-Reserve standen das III. Korps zwischen dem IX. und Gardekorps und das X. . >XII. Korps; das von Pont-L-Mousson in Anmarsch befindliche II. Armeekorps (PoMM -.konnte erst nachmittags eintreffen. Gegen Mittag begann der Kampf. Das IX. Korps S ^in dem Glauben, bei Amanvillers schon den rechten Flügel des französischen Heeres gzu haben, an, geriet aber in schwere Bedrängnis, weil es in der Tat auf das an Zntz ^Stellung weit überlegenesZentrum gestoßen war. Nur unter großen Verlusten ^hausMsich in seiner Stellung und verhinderte einen Durchbruch des Feindes. Auch das VIII-länder) und VII. (Westfalen) Korps hatten bei Gravelotte schwer zu kämpfen; Merlitt das VII. Korps, das bei dem Versuche, jenseits der tiefen Schlucht der Wance I ^Fuß zu fassen, über diese wieder zurückgeworfen wurde, schwere Verluste. Um 2 Uhr .Gardekorps vor den rechten französischen Flügel gelangt und nahm im heißen KaMPst « ^4 Uhr das vor St. Privat gelegene Dorf St. Marie-aux-Chenes. Aber um das höchstes ^stark befestigte St. Privat zu gewinnen, mußte der Kronprinz Albert mit denweitere, nach Norden, nach Roncourt, ausholende Umgehung versuchen, während ^ie^ ^gegen 5 Uhr geradewegs gegen St. Privat anstürmten. Hier entspann sich der WrwtKampf, bis gegen 6'/s Uhr endlich Sie Sachsen von Roncourt her eingreifen und im gesamen Ringen bei Umbruch der Dunkelheit den rechten Flügel Bazaines nach Metz ö" ^werfen konnten. Auch Amanvillers wurde nun geräumt. Während hier der Sieg ewar, stand es bei Gravelotte, wo König Wilhelm selbst befehligte und mit seinemin ein heftiges Granatfeuer geriet, recht bedenklich; selbst ein Durchbruch der Franzosemöglich gewesen, wenn nicht nach 16 ständigem Marsche die Pommern, das II-Korps, ^Fransecky angelangt wären und die jenseitigen Höhen der Manceschlucht gestürmt hätten- ^Verluste betrugen auf deutscher Seite 899 Offiziere, 19231 Mann, die Franzosen gnv^auf nicht ganz 13000 Mann an. §

Gegen 8Vs Uhr endete die Schlacht. An einer Gartenmauer^Rezonville auf einer aufgelegten Leiter sitzend, erhielt Königvon Moltke die Siegesnachricht und diktierte dem Grafen Bismarck -Depesche, die der Welt diesen ungeheuren Erfolg verkünden sollte. Bazar»„Rheinarmee" war außer Kampf gesetzt und in Metz eingeschlossen- ,lung"d'd-ut- ^ 265. Die Belagerung von Metz. Nun begann die schwierigeschön Arm^-n gäbe, Bazaine in Metz festzuhalten, ohne im übrigen die kriegerische 2lr ^zu unterbrechen. Um dieser zwiefachen Ausgabe zu genügen, zweigte ,König von den vereinigten Armeen drei Korps ab. das XII- (säW^das Gardekorps und das IV. Korps, um unter Führung des Kronprinz XAlbert von Sachsen als Maasarmee auf Paris vorzugehenmit der dritten Armee, der des Kronprinzen von Preußen- ^übrigen Teile der ersten und zweiten Armee wurden zu einer besondBelagerungsarmee vereinigt, die zwar immer noch erste unddeutsche Armee genannt, aber unter die einheitliche Leitung des Prr^vFriedrich Karl gestellt wurde. ^

Belagerung Die Belagerungsarmee zählte nach und nach, durch Restt .und Ersatzmannschaften verstärkt, mindestens 150000 Mann und um.H ,Metz auf beiden Seiten der Mosel durch Schanzen, Batterien und Sthu?.grüben, oft in doppelter und dreifacher Linie. „Die ganze Länge der ^schließungslinie betrug gegen sechs Meilen. An allen Höhepunkten tva