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Vierter Band.
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Zweites Kapitel: Die Einzelländer.

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Bert,

euerung des Brotes, rief an verschiedenen Orten Revolten hervor; in

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Mailand kamen sozialdemokratische und klerikale Treibereien hinzu, so daßBer ein Aufstand ausbrach. Barrikaden wurden errichtet, die unter großemBlutvergießen von den Soldaten erstürmt werden mußten. Auch bei den Unruhen" Toscana und Neapel griff die Regierung tatkräftig durch. Aber die Frage, wie^an derartigen Vorgängen vorbeugen solle, führte zum Rücktritt des Ministeriums,nd General Pelloux bildete am 29. Juni 1898 das neue Kabinett, das mit dem. "rschlage einer internationalen Bekämpfung der Anarchisten seine TätigkeitLann. Bei einem Versuche, ein königliches Dekret zum Schutze der öffentlichen^>cherheit in ein Gesetz umzuwandeln, erlcktz Pelloux der Obstruktionspartei undankte am 18. Juni 1899 ab. An seine Stelle trat der 82 jährige Senats-prasident Saracco.

Im nächsten Jahre traf Italien ein furchtbarer Schlag: König Humbertürde in Monza von einem Anarchisten Angelo Bresci ermordet. Der König, es. Zu« isooMn Herzensgüte, „II euoro äsl Ro", in Italien sprichwörtlich geworden war,

Mte sich als ein gewissenhafter konstitutioneller Herrscher bewiesen. DochR Gebieten, wo seine eigene gründliche Vorbildung und seine königlichenfechte ihm eine selbständigere Tätigkeit gestatteten, hat er nie unterlassen, aufbM zu bestehen, was er im Interesse seines Volkes für notwendig hielt. Dahertrotz der so oft unsicheren Finanzlage die Wehrkraft des Landes vermehrt,

, b Flotte in überraschender Weise weiterentwickelt und das Heer zu einerMen Schule der Nation und zu einem zuverlässigen Element der staatlichenTönung gemacht.

An der Zugehörigkeit Italiens zum Dreibund

Stellung zuden Groß-mächten

Zugehörigkeit Italiens zum Dreibund hatte ernverbrüchlich festgehalten. Die Stetigkeit der italienischen Politik wurdeehrend seiner Regierung mehr als einmal auf die Probe gestellt, be-M der Zeit, als viele Italiener in ihm die Ursache der schweren, ^Lrausgaben zu erblicken glaubten. Die freundschaftlichen Beziehungensp'i. rlin und Wien wurden mit treuem Eifer gepflegt, besonders durch gegen-Mge Besuche mit dem deutschen Kaiser (8 372). Der Gegensatz zugleich Mlderte sich durch den Handelsvertrag vom Jahre 1899.d„ der orientalischen Frage (ß 374) hielt die Regierung an der PolitikÄderen europäischen Mächte fest, obwohl es in Italien viele Sym-^ Mn für Griechenland gab und mehrere hundert. Freiwillige dorthin zumL ^pfe gegen die Türken geeilt waren. Auch an dem Vorgehen der Groß-n, in China feste Stellungen zu erwerben, suchte Italien sich zu be-fugen,

Küste zu erlangen, wurde von dem Parlament nicht ge-

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sich öassMe, wie es unter Pius IX. gewesen war (Z 363), doch bahnteKöw ^ Art mockus vivonäi zwischen Ouirinal und Vatikan an. Dasbeobachtete streng das Garantiegesetz und schützte in Rom jedelgsisi we Veranstaltung, so die großen Festlichkeiten des „Jubeljahres"d. " sBs>. ii H M4). Die Erwartungen, daß unter dem Nachfolger Leos,Ai^^^Pius X. (ß 371), und dem Sohne Humberts, dem Königehj. Emanuel III., die Verhältnisse sich wesentlich besser gestalteninu- haben sich bisher nicht erfüllt; sonst aber befindet sich Italien nach!s und außen in glücklicher Entwicklung,äst d ^0« Die Balkanhalbinsel. Das Osmanische Reich, dem sodjp ^ Untergang geweissagt worden war, hielt sich trotz aller Stürme,auch außer der armenischen und kretischen Frage (H 374) gefährdeten.

aber der Plan der Ministers Canevaro, einen Hafen an deren Küste zu erlangen, wurde von demda England, auf dessen Beistand man rechnete, die Forderungrng nicht unterstützte. Das Verhältnis zur Kurie blieb auch unter

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