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Erster Band.
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H 186. Viertes Kapitel: Die makedonische Zeit (360—190 v. Chr.). Z25

Das Große aber, was der hellenische Geist geleistet hat: die Entwicklungdes Einzelnrenschen vom willenlosen Unterthanen bis zu einem indivi-duellen, sich bestimmenden Wesen und die Entwicklung der griechischenMenschheit vom alten Königsstaat zum Rechtsstaat, vom naiven Glaubenbis zur Höhe von Platons Philosophie, von den Anfängen aller Kulturbis zur alexandrinischen Wissenschaft, sollte auch in der Folgezeit noch weiterwirken, als ein neues Staatsgebilde auftrat, von Männern ganz andererGeistesrichtung gegründet und geleitet, deren Energie zwar den Erdballsich unterwarf und aus Hellas nur eine unbedeutende Provinz ihresWeltreichs formte, deren Geist sich aber willig dem stillen Zauber beugte,den das Hellenentum zu allen Zeiten ausgeübt hat. Größere Erobererals die Römer hat es noch nie gegeben, und doch überwand das besiegteHellas den mannhaften Sieger durch seinen ewigen Geist, der auch heutenoch in unzähligen feinen Ausstrahlungen in uns und um uns fortwirkt.