Fünftes Kapitel: Karls V. Kampf gegen „Ketzer und Rebellen".
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ins Feld rücken ließ. Die Protestanten waren d m Ka r, besten Heere SchmEan-fich erst in Italien, Ungarn und den Niederlanden sammelten, an Trupp ^zahl etwa fünffach überlegen; ein schnelles, energisches g h hden Sieg bringen müssen, aber sie verscherzten dre Gunst ihrer Lage durchmilitärisches und politisches Ungeschick. Der Mang ^ zwischenScharsblick, das Dreinreden des Bundeskrregsrats und . E^ärischeJohann Friedrich und Philipp, von denen dreser dw .^^8^
Oberleitung erhofft hatte, aber nicht zugestanden erhielt, h qe-
fammengewirkt. Der von den oberdeutschen Städten zum
wählte Sebastian Schärtlin von Burtenb ach wollte durch schmus^ ^^
Vorgehen di! weiter" Rüstung des Kaisers stören. Er ^setzte Füssendurste aber die sich hier sammelnden kaiserlichen Truppen nicht ausbayerisches Gebiet versolgen, weil der in Ulm versammelte Krregsra^d n
vermeintlich neutralen Herzog von Bayern nicht verletz - IM
dann nack> Besetzung der Ehrenberger Klause im Begriffe war, nach demBEner vorzudringen, um den Zuzug der italienischen Truppen abzu-schneiden oder das Konzil von Trient zu sprengen, da wurde ihm auchdieses Unternehmen nicht gestattet, weil durch Besetzung österreichischen Ge-biets Ferdinand gekränkt und durch die Entfernung der Truppen Augs-burg gefährdet werden könnte. So mußte Schärtlin zurück und erstürmtedann Donauwörth. - Noch immer aber war eine Überrumpelung des ^ ^
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den sächsisch-hessischen Truppen dorthin marschiert waren, ^
Wandten sich zur Vereinigung Mit Schärtlin nach Donauwörth. So er ^hielt Karl, der inzwischen über den Kurfürsten und den Landgrafen dieAcht ausgesprochen hatte, Zeit, die deutschen und italienischen (auch10000 päpstliche) Truppen herbeizuziehen und m Jngolstadt eine festeStellung zu nehmen. Die Achtserklärung begründete der Kaiser mit demUngehorsam der Fürsten und bemühte sich, die Idee ^es Religionskmegsfernzuhalten; indes gleichzeitig wurde em Ausschreiben des Papstes andie katholischen Stände der Schweiz bekannt, das offen von EM Kmegegegen die halsstarrigen „Ketzer" sprach. Die Schmalkaldner wrderlegtennun in einer Verteidigungsschrift die Beschuldigungen der Achtserklarungund riefen in Flugschriften die Nation auf wider einen Kaiser, „ver nwaus einem Reichsoberhaupt zum Gehilfen und Beamten des Papstes ge-macht" habe. Indessen standen ihre Truppen dem Kaiser, dem ste anZahl noch immer überlegen waren, bei Jngolstadt gegenüber. Umsonstriet Schärtlin zu einem Hauptsturm; Philipp hätte den Mut dazu gehabt;nicht so der bedächtige Johann Friedrich, und ein einheitlicher Oberbefehlfehlte: so vergeudeten sie die Zeit mit einer erfolglosen Kanonade deskaiserlichen Lagers, bis auch die niederländischen Truppen sich unt demkaiserlichen Heere vereinigt hatten und Karl imstande war, angriff isvorzugehen. Er rückte in Schwaben ein. Obgleich uun die uatzHerbstwitterung Krankheiten bei den spanischen und italienischen T PPerzeugte, wurde die Lage der Protestanten doch immer ungünstiger, wbei ihnen Geldmangel eintrat; dazu kam die Nachricht, daß Moritz iKursachsen eingefallen fei. ^ Moritz-»«
8 K3. Die Unterwerfung Süddeutschlands. Nachdem Moritz dr «.»MBefürchtungen seiner Stände wegen Religionsveränderung besch cy