103
Zug gegsrden Kaiser
^ 9. Nov. 1551
8 70. Fünst-s Kapitel: Karls V. Kmnpf gegen „Ketzer und Rebellen".
, ., -x^nz^ven Linien; bald traten der Herzog
vorläufige Aussöhnung der beiden sachftMN u. a. dem Bunde
von Mecklenburg, die Söhne des ^^bgrase uH ^ arbeitete gegenbei; auch Albrecht Alcibiades von Brandenburg ^;^er
den Kaiser. Günstig für den Bund war, daß ^ ^^^n in Italienzu Zusammenstoßen kaiserlicher und frauzosis > ^An von Sieben-kam, und daß der Sultan gegen Ferdinand, der ^ Geldmittel HLÄ
bürgen lehnspsiichtig gemacht hatte, rüstete. Um dem Ver-
zu gewinnen, wandten sich die Fürsten an Fra und Friede-
trage, den sie mit König Heinrich II- s" ^r Erhaltung ders s-b-
Walde abschlössen, wurde diesem gestattet, für "Z ^ Verdundeutschen Freiheit" zu leistende Hilfe die Städte M 'der Rechte
und Cambrai als Reichsvikar zu besetzen, m „ -^.^mde Hilfe
des Reichs. Es war eine Schmach, daß deutsche Fs^ kanndurch Preisgabe deutschen Gebietes erkauften; al sw ^ ^
nur dienen, daß eben die Reichsregierung undeutsch W ' retten.
Deutschland vor der Verewigung der spanischen Knechtschaf z
Verhandlungen hatte Moritz zum Schein d ch» . e »»nchert sofortgesetzt. Kaum war aber der Vertrag imt
willigte er in ein Abkommen, wonach dre Stadt ^ ^ ^Mcherung deraus Gnade und Ungnade ergab, rm geheimen aber diZschegReligionsfreiheit erhielt. Der Kaiser befand sich damals ohne Tr^
Innsbruck, mit dem Trienter Konzil beschäftigt. Es w'nen ihm^r^^nungen zu; Moritz, ein Meister der Verstellung, wußte Fröhlich-
Ferne jeden Argwohn des Kaisers zu zerstreum- lin ^ Jagd-keit versteckte er seine tiefen Pläne, und siuieliistig ^ eigenen, alsliebe und seine galanten Abenteuer dienten ihm als H -Mittel zur Erforschung der fremden Vorsätze. Der m Mmschm ^italienischen Ränken geübte Karl hielt es für unm^g^ch. ^^tz^ch dreiund vollen" Deutschen ihn überlisten könnten. ^ ^ Minzen Wil-
Heerhaufen unter Moritz, Albrecht und dem F. zerstreuten
Helm nach Süden auf, besetzten Augsburg und ruckWN' w ^siremn
Besatzungen des Kaisers schnell niederwerfend, ^ bringen nach
französischen Truppen Metz eroberten (8 7s) -?dieEhrenbergm
dem Elsaß und Oberrhein vordrangen. Schon hatte M ^Mlosm Kaiser,Klause erstürmt und näherte sich Innsbruck, - ^uterei seiner..den alten Fuchs in seiner Spelunke" zu i°ugen, als e^
Truppen ihn einen Tag aufhielt. Nur dadurch g S ^fangenschaft: nachdem er Johann Friedrich von Sachw^se ^ F
angekündet, verließ er am Abend des 19- Flucht durch das
schlagen Innsbruck und begab sich in eiliger, uacht ch FPustertal nach Villach in Kärnten. Schon vorher Nw das TEKonzil in größter Bestürzung ausgelöst, „da es ^^iten". Moritzsei, mit bewaffneten Soldaten über die Religion l ! gebrochen,zog am 23 . Mai in Innsbruck ein: die kaiserliche Macht war gebrochen,das Fürstentum hatte gesiegt. y, ^ zwischen
Bereits vor den entscheidenden Erfolgen war am - PhilippsMoritz und Ferdinand, der dem Bruder seit der Thronkandidatur PYMPP
März 1552April
19. Mai
Pafsauer
Vertrag