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I. Teil.
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Mittelalter.

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In deutscher Sprache aber lautete er: „Obs, Larl tbev eiä, tbev61 siv 6 ivo bruoädoi biväbuvvAs A6SU01, Mloisdid ivcki biuäbuviZ Ivivüeiro tbov 6 i imo gssuoi koibiidodid, ob ib ivsv 68 iirvoväov voiv»ß, vob ib vob tbsro vobbsiv tbo ib 68 irvoväev mag, viäbarbiarlo irvo 06 koüusti v 6 rviiäbii."

Hierauf ging Ludwig rheinabwärts über Speier, während Karl amWasgau entlang über Weißenburg nach Worms zog.

18. Plünderung des Klosters St.-Gallen durch die Ungarn. S24.

Ekkehard IV., Klosterchronik von St.-Gallen. Ekkehard schrieb seinen Berichtum die Mitte des 11. Jahrhunderts. — Bei Freytag, Bilder aus der deutschen Ver-gangenheit.

Die Ungarn hatten von der Not des Reiches vernommen, fielenwutschnaubend in Bayern ein und verwüsteten es. Sie lagen langevor Augsburg, wurden dort durch den Bischof Ulrich verscheucht unddrangen in Haufen nach Alemannien, ohne daß sie jemand hinderte.Da zeigte unser Abt Engelbert, wie gut er sich gegen Unglück zu wehrenwußte. Denn als das Verderben herankam, ermähnte er jeden ein-zelnen seiner Vasallen, befahl den stärkeren Brüdern, sich zu bewaffnen,und ermutigte die Hörigen. Er selbst tat das Stahlhemd an, zog Kutteund Stola darüber und befahl den Brüdern, ebenso zu tun. Es wurdenSpeere gefertigt und Brustpanzer aus dicker Leinwand, Schleudernwurden geschnitzt, feste Bretter und Weidengeflecht zu Schilden ge-macht, Sparren und Stangen gespitzt und am Feuer gehärtet.

Anfangs glaubten mehrere Brüder und Dienstleute dem Gerüchtenicht und wollten nicht fliehen Dennoch wurde ein Platz ausgesucht,der auf schmalem Berghalse durch abgehauene Pfähle und Baumstämmeumschanzt wurde, und es entstand eine sehr feste Burg. Eilig wurde dernotwendige Bedarf dorthin gebracht und schnell eine Kapelle gebaut.In diese wurden die Kreuze und die Verzeichnisse der Spender geschafftund dazu fast der ganze Schatz der Kirche, außer den Büchern, die aufden Gestellen standen. Diese hatte der Abt nach Reichenau gesendet.Die Mten mit den Knaben gab er unter Aufsicht des Thieto nachWasserburg.

Späher streiften bei Tag und Nacht auf wohlbekannten Pfadendurch die ihnen bekannte Gegend, um die Ankunft des Feindes den Brü-

*) „Wenn Ludwig diesen Eid, den er seinem Bruder Karl geschworen hat,hält und Karl, mein Herr, was er geschworen hat, bricht, will, wenn ich ihn da-von nicht abzubringen vermag, weder ich noch wen ich sonst daran hindern kann,wider Ludwig ihm darin Hilfe leisten."