256 Die deutsch« Reformation bis zum Augsburg«! Religionsfrieden 1555.
1519. Disputation zu Altenburg mit Miltitz.
1519, Juni bis Juli, Disputation zu Leipzig mit Eck. Luthers Ver-bindung mit Melanchthon aus Breiten in der Pfalz (geb. 1497).
1520. Die reformatorischen Grundschriften Luthers: 1. Anden Adel deutscher Nation, von des christlichen Standes Besserung;2. Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche (gegen dieSakramentslehre); 3. Von der Freiheit eines Christenmenschen.
1520. Luther gebannt; Verbrennung der Bannbulle am 10. Dez. unddamit öffentliche Lossagung von der Autorität des Papstes undder Papstkirche.
Z. Die Reformation von 1521—1525 (die Reformation Reichssache).
! 1519—1556. Karl V.
1521. Reichstag zu Worms. Am18. April Luthers Bekenntnis. !Höhepunkt des Reformators.
Reichsacht über Luther.
1521— 1522. Luther auf der Wart-burg. Bibelübersetzung.
1522. Die Wittenberger Bilder-stürmer (Karlstadt).
1522— 1523. Erhebung der Reichs- !ritterschaft unterSickingen.Sickin- !gen stirbt 1523 auf seiner Feste !Landstuhl (i. d. Pfalz) nach töd- jlicher Verwundung, Hütten auf !der Insel Ufnau im Züricher See. !
1524—1525. Erhebung derBauern; !die 12 Artikel. j
1525. Niederlage der thüringischenBauern (Thomas Münzer) beiFrankenhausen, der süddeut-schen bei Königshöfen. !
Säkularisation des Ordens- ,landes Preußen. >
Luthers Verheiratung jmit Katharina v. Bora(ehe- !mals Nonne des Klosters Nimb-schen bei Grimma) und damitBegründung des evangelischenPfarrhauses.
1521—1526. Erster Krieg Karls V.mit Franz I. von Frankreich.
1525. Schlacht bei Pavia (deut-sche Landsknechte unter GeorgFrundsberg).
1526. Friede zn Madrid.