Band 
I. Teil.
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257
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Die deutsche Reformation bis zum Augsburger Religionsfrieden 1555. 257

4. Die Reformation von 1526—1532 (die ReformationLandessache).

1526. Erster Reichstag zu Speier: ! 1526

Jeder Reichsstand soll es vor-läufig (bis zur Regelung durchein Konzil) so halten, wie ervor Gott, Kaiser und Reich sichzu verantworten getraue (ouiusre^io, «iüs relissio).

Es beginnt nun die Gründung* von Landeskirchen, wobei Kur-sachsen durch Luthers Tätigkeit(Bibelübersetzung, Kirchenlied,Katechismen) vorbildlich wird. !

1529. Zweiter Reichstag zuSpeier:Verbot weiterer kirchlicher Neue-rungen. Protestation der refor-matorischen Minderheit.

1529. Religionsgespräch zu Mar-burg zwischen Luther und Zwingli(geb. 1484, seit 1518 in Zürich,

-s- 1531 in der Schlacht beiKappel).

1530. Reichstag zu Augsburg.Der Reichstagsabschied gewährtden Protestanten unter Verbotaller wei eren Neuerungen nurnoch bis zum April (1531)Frist zur Rückkehr.

1531. Schmalkaldischer Bund(Joh.Friedr. v. Sachsen und Phi-lipp v. Hessen).

1532. Nürnberger Religions-friedeu.

Schmied er, Quellen zur Geschichte. I.

1526. Liga zu Cognac zwischenFranz I. und dein Papst gegenden Kaiser. Franz, „der aller-christlichste König", verbündetsich sogar mit dem TürkensultanSoliman II.

1529. Zweiter Krieg zwi-schen Karl V. und Franz 1.

1526. Schlacht bei Mohacz. DerUngarnkönig Ludwig II. fällt,Ungarn und Böhmen kommen anFerdinand I. von Österreich.

1527. Eroberung und PlünderungRoms durch deutsche Landsknechte.

1529. „Damenfriede" zu Cambray.

Soliman vor Wien.

1530. Karl V. in Bologna gekrönt.

Neue Türkengefahr.

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