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Beschreibung des Unglücks am Hauenstein-Tunnel im Mai und Juni 1857 / von P. Bläsi, Professor und Kaplan in Olten
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Rl'llimiMM'silche.

Während die Hauensteiner bei zunehmender Ge-fahr Anstalten treffen, ihre nächst dem Schacht ge-legenen Häuser zu schützen, eilen die Fenerläuscr vonWisen heran.. Im Nu stehen Leitern an den Häusern,und von den Dächern, erschallt der Ruf:Wasserher!"Bringt nasse Tücher!" Außer Athem kommtInspektor >Vut8on gesprungen; schweißtriefend befiehlter:Schacht zu!" Die brennenden Balken der Ma-schine werden gelöscht; die herbeigeeilten TunnelarbciterPickeln, schaufeln und werfen den Schacht bis aufeine Oeffnung von .Mannsdicke zu, wodurch Wasserhinunter geschüttet wird. Wohl mißbilligen die Meistendiese Anordnung im höchsten Grade, und Hr. PfarrerTschau, äußerst entrüstet, behauptet:Wenn in denHintern Räumen des Tunnels noch Leute sind, somüssen sie ersticken;" allein Hr. Wukon ruft:Macb nsi, kein Mensch kaput, alles Mann fort."