gesamt lobichen Eydgnoßschaft am Herzen liege: aber nie hat dieser wohlthätigeMonarch (nach meinen Begriffen) uns deutlichere Merkmale höchster Huld/ undWohlgewogenheit verspüren laßen, als da Höchstdieselben Euer Exzellenz auf ein neueszu einem Bottschafter ernamset, in eben dem bedenklichen Zeitpunkt, da wir unseiner, das Gleichgewicht Europens erschütterenden unvermeidlichen Revolutionam nahßen glaubten: eine so wohl gewählte Bottschaft wäre das schiklichste Mitteldie ganze Eydgnoßschaft zu verstchern, daß Ludwig der Sechszehnte, diesermächtige Republikaner Freund, eingedenkt der trefflichen Diensten, welche dieEydsgenossen der durchlauchtigsten Krone Franchreich geleistet, noch immer die gleichenGesinnungen hege, und immer geneigt seye, für die Helvetische Nation, seine ge-treuen Bundsgenoßen, das zu thun, was das Seiner Merchristiichsten Majestätstets vor Augen schwebende Vorbild, der große Heinrich für seine tapfernHelvetier, die so oft unter seinen Augen für Franchreichs Heil geblutet, wurde gethanhaben: Wem aber konnte wohl eine so wichtige, eine für Uns so angenehmeund trostvolle Gcsandschaft besser anvertraut werden, als Euer Exzellenz, demwürdigen Bruder jenes großen Staatsministcr, dessen uncrmeßenes Genie beideHalbkugeln des Erdballs umfasset, durch den Ludwig der Sechszehnde stch inAmerika, wie in Europa, in Monarchien, wie in Republiken unvergeßlicheDenkmäler seiner Königlichen Großmuth, und Menschenliebe errichtet, dessen
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Rede, welche Seine Excellenz, der hochwohlgebohrne, gnädige Herr Herr Johann Karl Steffan Gluz, Ritter, Schultheiss der Republik Solothurn, den 18ten Brachmonath 1786 gehalten, da Seine Excellenz, der königliche französische Herr Bottschaffter, Marquis de Vergennes, wegen Seiner Legitimation von den Gnädigen Herren des Hochen Standes den ersten Besuch erhalten : = Discours de Son Excellence Monseigneur Jean Gravier, Chevalier Marquis de Vergennes ..., Ambassadeur de Sa Majésté très chrétienne en Suisse, prononcé devant le Conseil d'Etat de Soleure en réponse à celui de Monseigneur Jean Charles Etienne Gluz, Chevalier, Avoyer de la République de Soleure, le 19 juin 1786
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