«ntgegenglänzt. Raubt es ihm dcr Wechsel desKriegs, so tritt Kummer auf sein Gesicht. Ue-berall fehlt es ihm dann, und er verzehrt sich,sehnend und schmachtend, in finsterm Gram.Deshalb auch, wo irgend ein großmüthigerFeind, Tapferkeit und kriegerische Tugend an-zuerkennen, seinem Interesse angemessen findet,lohnt und erkennt er des Ueberwundencn edlenMuth durch Rückgabe seines Schwertes. Einfrisches Leben erwacht dem, der es entbehrt ge-habt, und nun ehrenvoll wieder gewinnt. Ta-pferkeit und Treue heißt das Symbol des ächtenSchwerts, und wer es in diesem Sinn zu ge-brauchen versteht, giebt ein Zeugniß von seinerhöher» Abkunft, von dem Adel der Seele undritterlichen Ehre; und das Geheimniß solcherGesinnungen, die tiefe Innigkeit dieser Empfin-dungen drückt Allem das Siegel der reinstenWahrheit auf. So wird das Gefühl dcr Waf-fen-Ehre immer höher fortgezogen, bis esden Krieger ganz durchdrungen, endlich im Her-zen ruht; und nur noch lebend und athmend indieser Ehre, wird sein ganzes Wesen ein Epos,ein harmonischer Gesang, den die tapfern Heroen
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