gegenwärtig der rohe Naturmensch mit der Keule,so wie der Landmann mit einem tüchtigen Prü-gel hauend um sich schlagt. Aber so wie dieKunst die rohe Kraft unterstützt, zeigt sich derStich vortheilhaster und wirksamer, so zwar,daß diejenigen Völker, welche in der Fechrkunstam meisten vorgerückt sind, ihn fast ausschließendangenommen und die Hauwaffen ausgegeben ha-ben. Und es würde eine Behauptung seyn, diedurch die Erfahrungen sowohl der neuern Kriege,als jener, früherer Jahrhunderte hinlänglich wi-derlegt ist, daß nämlich der deutsche Reuter,kein Zutrauen zur Stoßwaffe hätte. Der roheRekrut wird allerdings den Hieb vorziehen, alleinder Deutsche, wenn man hinlänglich Zeit hat,ihn kriegerisch auszubilden, wird das seyn, wo-zu man ihn erzieht, und diejenigen Waffen ge-schickt gebrauchen, die man ihn zu handhabenlehrt. Das ist unser großer Vorzug, daß wirDeutsche zu allen Waffen Geschick haben und zuFuß wie zu Pferd zu den besten Kriegern derWelt gebildet werden können. Und gerade des-halb dürfen wir nach demjenigen streben, wel-ches als das Vollkommenste die Kriegserfahrung
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