Band 
Erster Theil.
Seite
212
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Schlachtfelds viel mehr als hundertzwanzigtau-send Mann mit Ordnung und der unumgäng-lich nöthigen Genauigkeit, um nicht den größ-ten Theil der Begebenheiten dem Glücke zu über-lassen , wirken lassen kann. Die kriegerischenMachte, welche viel beträchtlichere Streitkräfteauftreten lassen können, werden weiser thun,statt ihr Daseyn auf eine einzige Schlacht zusetzen, Reserve-Armeen zu bilden, die die Haupt-Armee , welche sich selbst durch ihre Siege schwächt,zu erneuern oder zu unterstützen bereit sind.Ueber dieses hundcrtzwanzigtausend Mann starkeHaupt-Heer werden sich demnach die großen Kriegs-Operationen Hinwalzen."

Wenn also der Vf. die Nothwendigkeit er-kennt, gewisse Grenzen für die Stärke der Heerefestzusetzen, in so fern der Feldherr darüberHerr bleiben will, und wenn er selbst mehrereSchlachten der letzten Kriege, als solche aner-kennt, wo aus Mangel der Uebersicht wegen zugroßer Zahl, der Zufall, nicht aber Berechnungden Sieg entschied, wie will er dann behaup-ten , daß die Kunst der Schlachten große Fort-schritte gemacht?