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würden sie bald finden, daß keine Theilung derInteressen mehr statt finden sollte. Also wozudie Eifersucht! Die Einigkeit solcher Schrift«steiler, würde alle Interessen ausreichen, dasGute empor heben, das Schlechte aber ins Bo«denlose hinabstürzen. Aber mit dieser Idee gehtes, wie mit der Idee des ewigen Friedens: st?bleibt Traum,
Es ist indessen ganz gewiß ein Sophisten«Grundsatz, hinter dem die Bosheit sich ver-schanzt, daß der Tadel sich mvtiviren, hingegendas Lob sich stillschweigend ausspreche"müsse. Daraus würde folgen, daß ein Kunst«werk sich duldend anatomiren lassen müsse. Sol-ches hieße, den Neid, die hämische Schadenfreudezu Ehren, die Kunst ab.r in völligen Verfaßbringen; das hieße, den Böscwnchtern, die ano-nym ihr Wesen treiben, zum Trkimpf verh^«fcn. — Wer aber sollte dann die Werk"Thaten der Gegenwarc wie der Ver.angenh^der Vergessenheit entziehen ? Denn nimmer doö)kennen Kritiken, die das Gepräge der perftnl>'chen Feindschaft, an der Stirne trafen / ^