Band 
Erster Theil.
Seite
473
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Man muß sich diese Bibliothek als einekollegialische Versammlung , als ein Parlamentvorstellen, wo die Freiheit der Debatte gesichert.Und wo durch Abstimmung das Schicksal einerFrage, einer Motion, oder eines eingebrachtenGesetzcs-Vorschlags entschieden wird. Vf. diesesversieht das Amt eines Sprechers. Er resumirt,stellt die Fragen und bringt sie zur Abstimmung.Die Protokolle werden gedruckt, denn Oeffent-lichkeit ist wesentliche Bedingung jeder Sachedie auf wissenschaftlichem Grunde verwachsen ist.Freiheit und Oeffentlichkcit der Schriftsteller istdie Nahrung, welche zwar die Wissenschaftennicht schafft, sie aber unterhalt: ohne solche istdas geistige Leben hiernieden illusorisch, und dieMenschheit müßte zur Thierheit Herabsinken.Fragen über Gegenstände des Wissens, kennennuck) nicht anders als öffentlich diskutirt werden.Seinen Gegner Lurch die Censur einschränkenwollen, ist ein Zeichen eigener Schwache. Da-!wr auch wird die Zeit erscheinen, wo aus Be-svrgniß fstr geistlos gehalten zu werden, dieEensur einem stehenden, auf das Natur-RechtBismarks ReuteEMiothek. I. Rr