243
* Jeder Bürger verlangt vom Staate die Rechte
- seiner persönlichen Freiheit, Gleichheit vor dem
t Gesetze und Sicherheit des Eigenthums. Die
^ Freiheit findet ihre Gränzen in den Grundsätzen
'' der Gleichheit und Sicherheit. Sie darf sich nicht
> ausdehnen wollen in die freie Sphären der An-
' deren, weil hier Jeder seine gleiche Ansprüche
^ ^tgegensctzt; sie muß ferner dem Staate gchor-
' chen und seinen Gesetzen sich fügen. Dieses er-
° fordert der Grundsatz der Sicherheit.
* Nur eine starke Regierung, gestützt auf eine^ permanente - und gut geführte Kriegsmacht giebt' Garantien.
Als Griechenland, als Rom, als Carthagoffine im Ansehen stehende Obermacht, und keinebroße F^dherrn mehr hervorbrachte, herrschte^archje, erfchlasten die Gesetze, versank die Große,*ddete die Freiheit, gab es keine Sicherheit mehr,^orke die politische Existenz aus. — Die Geschichte^kr Völker zeigt gleichen Wechsel: denn wenndie Völker selbst nicht sterben, sondern sichGirier erneuern, so stirbt doch die politische Be-bt 2