Band 
Sechster Theil.
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* Jeder Bürger verlangt vom Staate die Rechte

- seiner persönlichen Freiheit, Gleichheit vor dem

t Gesetze und Sicherheit des Eigenthums. Die

^ Freiheit findet ihre Gränzen in den Grundsätzen

'' der Gleichheit und Sicherheit. Sie darf sich nicht

> ausdehnen wollen in die freie Sphären der An-

' deren, weil hier Jeder seine gleiche Ansprüche

^ ^tgegensctzt; sie muß ferner dem Staate gchor-

' chen und seinen Gesetzen sich fügen. Dieses er-

° fordert der Grundsatz der Sicherheit.

* Nur eine starke Regierung, gestützt auf eine^ permanente - und gut geführte Kriegsmacht giebt' Garantien.

Als Griechenland, als Rom, als Carthagoffine im Ansehen stehende Obermacht, und keinebroße F^dherrn mehr hervorbrachte, herrschte^archje, erfchlasten die Gesetze, versank die Große,*ddete die Freiheit, gab es keine Sicherheit mehr,^orke die politische Existenz aus. — Die Geschichte^kr Völker zeigt gleichen Wechsel: denn wenndie Völker selbst nicht sterben, sondern sichGirier erneuern, so stirbt doch die politische Be-bt 2