Band 
Sechster Theil.
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der Streu in den Militärstallungen; wenn diesenicht, wie es jetzt bei der Königl. Preußische" 'Lehr-Eskadron geschieht, vor beständig zum Aus-ruhen liegen bleibt, und bei der Ausleerung d«ePferde, der Mist von der Streu durch die Soll- !wache abgesondert und entfernt wird. Gewöhn- !lich wird in den meisten Stallungen die StreU/ ,so bald sie aufgehoben und gereinigt worden, ii> <den unter der Krippe befindlichen Streukasten igebracht und aufbewahrt, oder aber in eigens §dazu erbauten Streukammern untergebracht.

In beiden Fällen aber mangelt die Gelt- ^genheit zum trocknen derselben, wenn dieses nich^ ^wegen schlechtem Wetter auf dem Hofe geschehe" ^kann, ohne die mephitischen Dünste in An- ^schlag zu bringen, welche sich aus dieser Strc» ^entwickeln und vorzüglich beim Gebrauch dck ^Streukästen emporsteigen und die Freßlust de" ^Pferde verderben.

Man hat daher in dieser Hinsicht bei derneuen Stalleinrichtung auf ein Mittel gedacht lgdiesen Uebelstand zu entfernen, ohne der szquemlichkeit des Pferdes Abbruch zu thun. D