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3 (1838) Was sie sein werden - ihre dereinstigen Leistungen / von Carl Friedrich Gumtau
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71
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weise die besonders angeführten Arriere- und Avantgarden-Gefechte.

3) Die Leistungen traten aber um so entschiedener hervor, woes sich um die Vertheidigung eines gewissen durch die Kunst,oder durch die Natur festen Punktes handelte, und wo da-bei die Ausdehnung der Stellung ihrer Kraft angemessenwar, wobei ihnen daher eine bestimmte Aufgabe zu Theilwerden konnte, indem ihre Aufstellung gegen einen Anlaufmit der blanken Waffe und gegen eine unmitttelbare Um-gehung und Flankirung, entweder an sich gedeckt, oder wosolches, für andere, dem Wesen der Waffe nach, ungünstigenGefechtsverhältnisse, durch eine angemessene Unterstützung an-derer Waffen bewirkt war.

Diese Folgerung wird beziehungsweise durch die erzähltenFälle bei Breslau und bei Altenzaun, in Colberg^undDanzig, bei Bautzen, an der Katzbach, bei Chalons, beiMery, Gosselics und Ligny, zureichend belegt erscheinen.

4) In solchen Fällen, in welchen es erforderlich war, denFeind von uns entfernt zu halten, und ihn dann, wenner sich einzeln näherte, durch einzelne wohlgezielte Schüsse,wo möglich zu vernichten, also gegen einzelne rekognosci-rende Offiziere, sowohl im freien Felde, als in und voreiner Festung, haben sich die Büchsenschützen besonderswirksam gezeigt.

In gleicher Weise finden wir da, wo es darauf ankam,durch einzelne wohl gezielte Schüsse dem Feinde Abbruch zuthun und ihn zu imponiren, in einzelnen Fällen ganz beson-dere Resultate, die den Werth der Waffe bei Belagerungund Vertheidigung fester Plätze, bei Recagnoscirungen, beiAvant- und Arriere-Garden, so wie bei Ueberfällen erken-nen lassen.

Hierfür dürfen wir beziehungsweise die Beläge finden:in dem Verhalten der Jäger bei der Belagerung vonSchweidnitz, beim Uebersall der Gowerwillschcn Schleuse,bei Wegnahme der Wicringer Schanze, bei den Gefechten beiBondenthal und Wahren, beim Ucberfall bei Ganserin, bei