für Tyrol zu besorgen war. Späterhin wurdediese Besorgnifs noch unwichtiger, denn bisMoreau ganz Bayern besetzt hatte, und nachTyrol operiren konnte, mufste der Erzherzogentweder über Jourdan gesiegt haben, odergeschlagen seyn. Im ersten Falle konnte Mo-reau noch weniger als zuvor daran denken, inTyrol einzubrechen — im letztem, wo dieArmee, die ihn allein aufzuhalten vermochte,geschlagen war, wurde eine Vereinigung mitJourdan und eine Operation längs der Donau gegen "Wien der Hauptzweck aller französi-schen Manövers, und Tyrol fiel entweder vonselbst, oder war zu unbedeutend, um in Be-rechnung gezogen zu werden.
Wenn die Eroberung Tyrols für Moreaufast unmöglich schien, so würde auch dieVor-rückung eines Theils seiner Armee in die dor-tigen Gebirge, um sich in Verbindung mit deritalienischen Armee zu setzen, zwecklos undmit fast unüberwindlichen Schwierigkeitenverknüpft gewesen seyn. Bonaparte hattezwar die Oesterreicher geschlagen, und dengröfsten Theil ihrer Armee in Mantua einge-schlossen : allein seine Kräfte erlaubten ihmnicht in der nämlichen Zeit diese Festung zu