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3/2 (1813) Geschichte des Feldzugs / [Erzherzog Karl von Oesterreich]
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berennen und sich in eine offensive Operationeinzulassen, da das ganze Landvolk Tyrolsbewaffnet, und von den Trümmern des öster-reichischen Heeres unterstützt war. Das vonder Rhein- und Mosel -Armee detachirte Corpswürde also bis Trient haben rücken müssen,um die Verbindung mit Bonaparte zu errei-chen. Moreau hätte sich dadurch geschwächtund die Mittel benommen, durch einen ent-scheidenden Schlag in Bayern die Räumungvon Tyrol und dadurch die Verbindung mitItalien zu erwirken, um sie auf einem langen,unsichern, äufserst beschwerlichen Weg zusuchen. Würde er aber geschlagen, ehe dasabgeschickte Corps seine Bestimmung er-reichte, so wäre der Rückzug des letztemäufserst precär geworden.

Alle diese Betrachtungen beweisen hinrei-chend, dafs Moreau nie eine Operation gegenTyrol unternehmen konnte, und dafs folglichdie Besetzung der Eingänge in das dortigeGebirge von Seiten der Oesterreicher nur inder Absicht geschehen mufste, um Streife-reien und Diversionen zu verhindern, unddas bewaffnete Landvolk in seinem zur Selbst-vertheidigung geäufserteri gutenWillen zu be-kräftigen.